Feuerwehr im tierischen Einsatz : Happyend in Rostock: Waschbären-Baby zurück

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Foto: Stefan Tretropp

Ein kleines Waschbären-Baby sorgte in Lichtenhagen für Aufsehen

svz.de von
30. Juni 2016, 11:08 Uhr

Welch eine süße Geschichte: Ein kleines Waschbären-Baby sorgte im Rostocker Stadtteil Lichtenhagen für Aufsehen und löste sogar einen Feuerwehreinsatz aus. Es war von seiner Besitzerin geflohen, am Ende lagen sich die Beiden liebevoll im Arm - dank der Feuerwehr.

Die ganze Geschichte: Anja Ginter, Pflegemutter des kleinen Waschbären-Babys, fand es vor wenigen Monaten in einem Wald bei Bad Sülze. "Da es von Jägern getötet werden sollte und ich das nicht mit ansehen konnte, nahm ich das kleine Baby kurzerhand bei mir auf", sagt die 33-Jährige. Seitdem gehört "Rosi", wie sie liebevoll ihren neuen Bewohner taufte, zur Familie. Auch, wenn der Name weiblich klingt, das Geschlecht des Tieres ist männlich. "Wir haben ihn aufgepeppelt, uns in ihn verliebt", sagt Ginter freudestrahlend.

Dann aber der Schock: Plötzlich ist "Rosi" weg, geflüchtet durch ein geöffnetes Fenster. "Wir waren alle aufgeregt", sagt die 33-Jährige. Dann kommt die Feuerwehr ins Spiel. "Wir wurden in die Neustrelitzer Straße gerufen, weil dort ein Waschbär einer Frau ans Hosenbein gesprungen war", erklärt Sven Lietzow, Tierretter bei der Rostocker Berufsfeuerwehr die unglaubliche Geschichte. Er fuhr mit seinem Wagen hin und konnte das kleine Baby einfangen - es handelte sich um "Rosi". Doch, wohin nur damit und wem gehört es? "Wir wollten den Kleinen unbedingt vermitteln und hatten schon im Zoo angerufen", erklärt Lietzow.

Doch dann erreicht die Feuerwehr ein Anruf von Anja Ginter, die aufgelöst fragt, ob die Beamten zufällig einen Waschbären eingefangen hätten. So nimmt die Geschichte ihren glücklichen Verlauf. Nur kurze Zeit später bringt der 49-jährige Tierretter "Rosi" nach Lichtenhagen, zur Besitzerin in die Grabower Straße. Liebevoll nimmt Anja Ginter ihr süßes Waschbären-Baby in den Arm, drückt es und bedankt sich bei der Feuerwehr von ganzem Herzen. Auf einem Erinnerungsfoto mit dem Tierretter wird die rührende Geschichte festgehalten.
 

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