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Norddeutsche Neueste Nachrichten

21. Oktober 2017 | 10:30 Uhr

Radfahren in Rostock : Hansestadt sichert Radler ab

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Verwaltung bietet mit Fahrradhändlern und ADFC Beleuchtungschecks an

von
erstellt am 30.Okt.2016 | 09:00 Uhr

Die Hansestadt startet eine neue Verkehrssicherheitskampagne – „Rostock lässt sich sehen“. Nächste Woche können Radfahrer kostenlos ihre Beleuchtung checken und Kleinreparaturen vom Profi machen lassen.

„Wir wissen, dass viele Radfahrer ohne Licht unterwegs sind“, sagt Mobilitätskoordinator Steffen Nozon. Und das sei vor allem in der dunklen Jahreszeit gefährlich. „Wir wollen gerade Studenten sensibilisieren, ihre Beleuchtung aktualisieren zu lassen“, sagt Nozon. Hintergrund sei nicht zuletzt auch, dass die Zahl schwerverletzter Radfahrer um 25 Prozent gestiegen sei, von 41 auf 51 Personen bei zuletzt jährlich 369 Unfällen mit Radfahrern in der Stadt, erklärt Umweltsenator Holger Matthäus (Grüne), der auch Chef der Verkehrsunfallkommission ist. „Wir wollen ein positives Angebot machen, nicht nur mit dem erhobenen Zeigefinger kommen“, sagt er.

Dafür hat sich die Stadt mit dem Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club und Fahrradhändlern zusammengetan – mit Little-John-Bikes, dem Bike-Market und dem Radhaus. Deren Mitarbeiter werden ab 1. November einen genauen Blick auf das Licht der Rostocker Radler werfen. „Mal eine Glühbirne wechseln, ein Kabel checken – das ist mit dabei“, erklärt Paul Lein, Mitarbeiter des Radhauses. Die ersten Besucher mit Fahrrädern mit defekter oder ohne Beleuchtung bekommen Beleuchtungssets geschenkt. ADFC und Stadtvertreter geben außerdem Tipps vor Ort. Die Aktion soll Tradition werden und wachsen: Ab 2017 wird sie mit der Lichtwoche der Stadtwerke stattfinden.

Die Termine, je von 14 bis 18 Uhr: 1. November mit Little-John-Bikes vor dem Citti-Markt Schmarl, Fahrradcodierungen der Polizei; 2. November mit dem Bike-Market am Aufgang zum KTC; 3. November beim Radhaus im Friedhofsweg 3



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