Verkehr : XL-Busse sind ab sofort in Rostock unterwegs

Übergabe der XL-Busse an den Fahrdienst: Torsten Holm-Dankert (Teamleiter Fahrdienst RSAG, v.l.), André Herrmann (Mercedes Benz), Jan Bleis (Vorstand Markt und Technik RSAG) und Regina Wienholz (Teamleiterin Fahrdienst RSAG)
Übergabe der XL-Busse an den Fahrdienst: Torsten Holm-Dankert (Teamleiter Fahrdienst RSAG, v.l.), André Herrmann (Mercedes Benz), Jan Bleis (Vorstand Markt und Technik RSAG) und Regina Wienholz (Teamleiterin Fahrdienst RSAG)

RSAG schafft fünf neue Fahrzeuge an, die ab 3. August auf den Linien 31, 36 und X41 unterwegs sind.

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29. Juli 2020, 17:30 Uhr

Rostock | Fünf neue Busse verstärken ab sofort den Fuhrpark der Rostocker Straßenbahn AG (RSAG). Das Besondere an den Fahrzeugen ist ihre Länge von knapp 20 Metern. "Mit dieser Busgröße bieten wir auf stark frequentierten Linien durch die höhere Platzkapazität einen noch besseren Service", sagte RSAG-Vorstand Jan Bleis am Mittwoch bei der Fahrzeugübergabe.

Die neuen Busse sind etwa 20 Meter lang.
RSAG
Die neuen Busse sind etwa 20 Meter lang.


Bei dem dieselbetriebenen Mercedes Benz CapaCity handelt es sich um einen vierachsigen, niederflurigen Gelenkbus, der im Vergleich zu herkömmlichen Gelenkbussen etwa zwei Meter länger ist. Während der vergangenen vier Wochen wurden die Busfahrer mit dem Fahrverhalten und den technischen Neuerungen intensiv vertraut gemacht, so Bleis. "Nun können auch unsere Fahrgäste die neuen Busse kennenlernen."

Zum Einsatz kommen die neuen Fahrzeuge zum Fahrplanwechsel ab 3. August auf Linien mit besonders hohem Fahrgastaufkommen. Schwerpunktmäßig werden das an Schultagen die Linien 31, 36 und die Expressbuslinie X41 sein.

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Technische Besonderheiten

Die neuen Busse sind laut RSAG entsprechend der aktuellsten Abgasnorm Euro-VI emissionsarm unterwegs und verfügen über Notbrems- und Abbiegeassistenten. Aufgrund der Fahrzeuglänge werden die Fahrer mit einer Kamera hinter dem Drehgelenk auf der Türseite sowie einer am Heck für Rückwärtsfahrten und jeweils einer Kamera links und rechts am Heck für Kurvenfahrten unterstützt. So können sie auf zwei Monitoren erkennen, ob neben dem Bus jemand fährt oder steht.

Blick in den Innenraum
RSAG
Blick in den Innenraum


Die 360 PS-starken XL-Busse verfügen über 42 Sitz- und 130 Stehplätze und vier Türen. Zum Vergleich: Die herkömmlichen Gelenkbusse haben drei Türen. Die Fahrzeuge sind barrierefrei ausgestattet und an allen Türen stufenlos begehbar. Sie verfügen außerdem über eine Absenkmöglichkeit an der Türseite und sind an der zweiten und dritten Tür jeweils mit einer Klapprampe und einem Rollstuhlplatz versehen.

Erstmals wurden auch USB-Anschlüsse im Inneren der Busse eingebaut, so dass Fahrgäste dort ihre mobilen Endgeräte während der Fahrt laden können, wenn sie ihr Ladekabel dabei haben. Über Doppel-Monitore werden Fahrgastinformation bereitgestellt. Wie alle Fahrzeuge der RSAG sind die neuen Busse mit Videoüberwachung und einem Fahrscheinautomaten ausgestattet.

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Erstmals wurden auch USB-Anschlüsse im Inneren der Busse eingebaut, so dass Fahrgäste dort ihre mobilen Endgeräte während der Fahrt laden können, wenn sie ihr Ladekabel dabei haben.
RSAG
Erstmals wurden auch USB-Anschlüsse im Inneren der Busse eingebaut, so dass Fahrgäste dort ihre mobilen Endgeräte während der Fahrt laden können, wenn sie ihr Ladekabel dabei haben.


Sicherer Fahrerarbeitsplatz mit Corona-Trennscheibe

Die fünf neuen CapaCity-Busse sind bereits mit einer Trennscheibe im Bereich des Fahrerplatzes ausgestattet, um Busfahrer sowie Fahrgäste vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus zu schützen. Alle übrigen Busse der RSAG werden nach und nach ebenfalls mit einer entsprechenden Trennscheibe nachgerüstet. Perspektivisch ist damit das Öffnen der ersten Tür und der Vordereinstieg wieder möglich, so die RSAG

Aktuell betreibt das Unternehmen insgesamt 22 Buslinien in Rostock. Die 71 Busse der RSAG legen dabei jährlich rund 4,4 Millionen Kilometer zurück.

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