Rostock : Bürger dürfen die neue Markthalle mitgestalten

Im September will die Stadtverwaltung die ersten Workshops durchführen, in denen auch Bürger ihre Wünsche für eine Markthalle in Rostock äußern dürfen.
Im September will die Stadtverwaltung die ersten Workshops durchführen, in denen auch Bürger ihre Wünsche für eine Markthalle in Rostock äußern dürfen.

Im September will die Stadtverwaltung Beteiligungs-Workshops durchführen. Wo das Gebäude hin soll, ist noch nicht klar.

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21. August 2020, 05:00 Uhr

Rostock | Die Markthalle, in welcher in Rostock zukünftig frische und regionale Produkte verkauft werden sollen, darf von den Hansestädtern mitgestaltet werden. Das verriet die Geschäftsführerin der Großmarkt Rostock GmbH, Inga Knospe, am Mittwoch auf der Sitzung des Ortsbeirates Stadtmitte. Die Gremiumsmitglieder hatten Knospe eingeladen, um von ihr den aktuellen Stand der Planungen für eine Markthalle in der Hansestadt zu erfahren.

Mit einem Beschluss der Bürgerschaft im Januar diesen Jahres war die Großmarkt GmbH beauftragt worden, eine Studie zu einer Markthalle in Rostock zu initiieren. "Dem Auftrag sind wir nachgekommen und haben eine Studie an das Institut für neue Industriekultur in Cottbus in Auftrag gegeben", sagte Knospe.

Erste Workshops sollen im September laufen

Die Ausschreibung der Studie sei gemeinsam mit der Stadt erfolgt. "Wir haben auch eine Fördermittelzusage des Wirtschaftsministeriums des Landes Mecklenburg-Vorpommerns erhalten."

Das beauftragte Institut aus Cottbus soll innerhalb der Studie die aktuelle Marktsituation in der Stadt analysieren, mögliche Standorte ermitteln und Betreiberkonzepte abwägen, so Knospe.

Im September wird es einen Beteiligungs-Workshop der Stadtverwaltung geben, sagte sie. So solle aufgenommen werden, was sich die Stadtteile und die Vertreter des politischen Raumes sowie der Ämter wünschen, so die Großmarkt-Chefin. Zudem sollen mindestens 400 Bürger und zusätzlich Touristen befragt werden.

Standort ist noch nicht gefunden

Ortsbeiratsmitglied Alexander Blietz (Grüne) fragte, ob auch Gastronomie in der Markthalle geplant sei. "Wenn sie mich persönlich fragen, dann habe ich natürlich ein Bild vor Augen und wenn wir uns funktionierende Markthallen anschauen, dann gehört das dazu", sagte Knospe.

Jedoch solle auch dieser Aspekt durch die Studie sowie der Bürgerbeteiligung geklärt werden. Ziel sei es herauszufinden, was sinnvoll und wirtschaftlich tragbar wäre. Zudem fragte Blietz nach dem Standort.

"Es ist noch keine Standortentscheidung gefallen", betonte Knospe. Im Dezember soll es erste Ergebnisse zur Markthalle geben, welche die Großmarkt GmbH vorstellen will.

Lesen sie auch: Mögliche Standorte für Markthalle werden diskutiert

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