Die beiden Mobilkräne waren vom Schwergutschiff 'Jumbo Vision' ins Rostocker Hafenbecken gefallen
Die beiden Mobilkräne waren vom Schwergutschiff "Jumbo Vision" ins Rostocker Hafenbecken gefallen

Rostocker Seehafen : Bergung von Hafenkränen weiter unklar

Der Schiffsverkehr sei zwar eingeschränkt, aber er läuft.

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11. Februar 2020, 13:46 Uhr

Eineinhalb Wochen nach dem Sturz von zwei Mobilkränen in den Rostocker Seehafen ist der Zeitpunkt der Bergung weiter unklar. "Ein abgestimmtes und beauftragtes Bergungskonzept liegt derzeit noch nicht vor", teilte die Stadt am Dienstag auf dpa-Anfrage mit.

Der Schiffsverkehr im Hafenbecken sei durch die Hafenbehörde mit Einschränkungen bei Größe und Tiefgang der Schiffe freigegeben. Am 31. Januar waren die neuen und je etwa 440 Tonnen schweren Kräne beim Verladen ins Hafenbecken gefallen. Sie kosten laut Kranhersteller Liebherr-MCCtec Rostock drei bis fünf Millionen Euro.

Den Angaben der Stadt zufolge ist die Ölsperre zur besseren Schiffbarkeit um den Unfallbereich herum fest im Hafenbecken verankert worden. "Erfreulicherweise hat die Sperre trotz orkanartigen Windböen gehalten", hieß es. Es sei ein Sicherungszustand hergestellt worden, der den wasserrechtlichen Anforderungen entspricht.

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