Rostock : Erzieher streiken am Mittwoch

Eine Frau bläst in eine Trillerpfeife bei der zentralen Warnstreikkundgebung am 06.03.2015 auf dem Markt in Güstrow (Mecklenburg-Vorpommern).     Mit etwa 2.500 Teilnehmern hat die erste Warnstreikwelle im öffentlichen Dienst in Mecklenburg-Vorpommern ihren Höhepunkt erreicht. Foto: Bernd Wüstneck/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++ | Verwendung weltweit
Eine Frau bläst in eine Trillerpfeife bei der zentralen Warnstreikkundgebung am 06.03.2015 auf dem Markt in Güstrow (Mecklenburg-Vorpommern). Mit etwa 2.500 Teilnehmern hat die erste Warnstreikwelle im öffentlichen Dienst in Mecklenburg-Vorpommern ihren Höhepunkt erreicht. Foto: Bernd Wüstneck/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++ | Verwendung weltweit

Der Warnstreik solle den Druck auf die Rostocker Bürgerschaft erhöhen.

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03. März 2020, 17:06 Uhr

Rostock | Die Rostocker Kinder - und Jugendhilfe gGmbH wird am Mittwoch ab sechs Uhr in den Streik treten. Dazu rief die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Mecklenburg-Vorpommern (GEW M-V) auf. Die GEW-MV verfolgt mit dem nunmehr zweiten Warnstreik der Erzieher eine bessere Anerkennung der Betriebszugehörigkeit und die Überleitung zum Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst.


Bisher werden, unabhängig von der eigentlichen Beschäftigungsdauer, maximal vier Jahre anerkannt. "Das honoriert nicht die Leistung der Kolleginnen und Kollegen und ist in Zeiten des Fachkräftemangels längst nicht mehr zeitgemäß", sagt die GEW-Landesvorsitzende Annett Lindner. Trotz der großen Beteiligung am ersten Ausstand war das DRK Rostock nicht zu ausreichenden Zugeständnissen bereit.

Hintergrund sei laut der DRK Kinder- und Jugendhilfe gGmbH, dass die Hansestadt Rostock nicht bereit sei, die geforderten Tariferhöhungen zu refinanzieren. Die GEW M-V wolle mit dem 24-stündigen Warnstreik den Druck auf die Rostocker Bürgerschaft ausweiten. Bereits Anfang Februar fand der erste Streik statt.

Aufgerufen sind alle 420 Beschäftigten. Sie betreuen 2.400 Kinder und Jugendliche in Kindertagesstätten, Horts und Wohngruppen. Nur für die Wohngruppen wurde laut GEW-MV eine Notbetreuung angeboten. Angemeldeten seien 250 Teilnehmer und Teilnehmerinnen.

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