Rostock : Bergungskran unterwegs: Hafenkräne werden bald geborgen

Im Seehafen liegt das unter niederländischer Flagge fahrende Schwergutschiff «Jumbo Vision» (l), von dem aus bei einem Unfall am 31.01.2020 zwei mobile Hafenkräne bei ihrer Verladung in das Hafenbecken gestürzt sind, daneben (r) liegt der Spezialkran «Baltic Lift» der Baltic Taucher.
Im Seehafen liegt das unter niederländischer Flagge fahrende Schwergutschiff «Jumbo Vision» (l), von dem aus bei einem Unfall am 31.01.2020 zwei mobile Hafenkräne bei ihrer Verladung in das Hafenbecken gestürzt sind, daneben (r) liegt der Spezialkran «Baltic Lift» der Baltic Taucher.

Der Bergungskran aus den Niederlanden konnte sich endlich auf den Weg machen.

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28. Februar 2020, 10:17 Uhr

Rostock | Die im Rostocker Hafenbecken B liegenden Hafenmobilkrane werden in Kürze mit Hilfe des Schwimmkrans „Hebo Lift 9“ geborgen.

Ende Januar stürzten die zwei mehrere hundert Tonnen schwere Kräne ins Wasser. Zwei Arbeiter wurden dabei leicht verletzt. Wie die Polizei damals mitteilte, stürzten die Kräne beim Verladen von Bord des unter Niederländischer Flagge fahrenden Schwergutschiffs „Jumbo Vision“ in das Hafenbecken.

Sicherheitsbereich wurde definiert

An diesem Mittwoch verließ nun der für die Bergung beauftragte Schwimmkran aus Holland den Hafen von Rotterdam. Er wird in fünf bis sieben Tagen im Rostocker Überseehafen erwartet. Das Ablegen des Krans hatte sich aufgrund der Wetterlage in der Nordsee um einige Tage verzögert.

Die vorbereitenden Arbeiten zur Bergung haben begonnen, wie die Stadt Rostock mitteilte.

Um einen reibungslosen Ablauf der Bergungsarbeiten zu gewährleisten, wurde in Abstimmung mit der Rostock Port GmbH, dem Hafen- und Seemannsamt Rostock und dem Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Stralsund ein Sicherheitsbereich definiert.

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