Illegales Autorennen in Rostock : Zwei Männer liefern sich Rennen auf der Haedgehalbinsel

Am 18. April lieferten sich zwei junge Männer in hochmotorigen Wagen vor 30 bis 40 Zuschauern ein illegales Autorennen auf der Haedgehalbinsel am Rostocker Stadthafen. (Symbolbild)

Am 18. April lieferten sich zwei junge Männer in hochmotorigen Wagen vor 30 bis 40 Zuschauern ein illegales Autorennen auf der Haedgehalbinsel am Rostocker Stadthafen. (Symbolbild)

Zwei junge Fahrer lieferten sich auf der Haedgehalbinsel am Stadthafen ein Rennen - und müssen nun mit hohen Strafen rechnen.

von
23. April 2020, 15:15 Uhr

Reifenquietschen, Motorengeheul: So kennen wir Autorennen aus bekannten Blockbustern. Doch für die zwei jungen Fahrer im Rostocker Stadthafen war es kein filmreifer Auftritt. Denn Fakt ist: Autorennen im öffentlichen Straßenverkehr sind illegal.

Rennen mit 100 km/h und 40 Schaulustigen

Der Hafenvogt im Rostocker Stadthafen wurde aufmerksam, als er sah, was auf der Haedgehalbinsel vor sich ging. Von der Terrasse seines Dienstzimmers aus konnte er beobachten, wie zwei Tatverdächtige am 18. April um 22:30 Uhr ihre hochmotorigen Wagen nebeneinander aufstellten. Auf dem Gelände waren zu diesem Zeitpunkt ca. 30-40 Zuschauer des Geschehens. Die beiden Freunde öffneten ihre Seitenscheiben und gaben sich lautstarke Signale für den Start. Dann beschleunigten beide ihre Autos und fuhren mit geschätzten 100 km/h bis zur Krananlage. Der Hafenvogt lief von der Wache aus zu den beiden deutschen Tatverdächtigen und nahm sowohl die Kennzeichen als auch die Personalien des 20 und des 21-Jährigen auf. Der 20-jährige Tatverdächtige gab an, dass er sein Verhalten bedauere.

Freiheitsstrafen drohen

Die Polizeibeamten nahmen eine Strafanzeige wegen der Teilnahme an einem illegalen Autorennen auf. Diese können mit einer Geldstrafe bis hin zu einer erheblichen Freiheitsstrafe geahndet werden.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen