Große Wendeplatte : Fliegerbombe im Rostocker Hafen im zweiten Anlauf gesprengt

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Nachdem ein Taucher drei Sprengladungen an der Bombe angebracht hatte, versagte zunächst die Fernzündung per Funk.

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15. April 2020, 13:13 Uhr

Eine amerikanische Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg ist am Mittwoch im Überseehafen Rostock gesprengt worden. Allerdings brauchte es zwei Anläufe, wie Stefan Grammann vom Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Stralsund nach der Detonation berichtete.

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Bernd Wüstneck/dpa-Zentralbild/dpa
 

Nachdem ein Taucher drei Sprengladungen an der Bombe in 4,50 Metern Wassertiefe angebracht hatte, versagte zunächst die Fernzündung per Funk. Daraufhin sei ein Kabel gelegt und die Detonation manuell ausgelöst worden. Gegen 12.30 Uhr spritzte dann eine 30 Meter hohe Fontäne in den Himmel.

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Bernd Wüstneck/dpa-Zentralbild/dpa
 

Zünder konnte nicht entfernt werden

Die Bombe war bei der Vorbereitung von Erweiterungsbaggerungen im Überseehafen gefunden worden. Aufgrund ihres Zustands habe der Zünder nicht entfernt werden können, hieß es.

Menschen mussten ihre Häuser für die Sprengung nicht verlassen, wie es weiter hieß. Es war ein Sicherheitsbereich von 500 Metern um den Fundort ausgewiesen worden. Doch der Sprengkörper lag so weit draußen, dass der Sicherheitsbereich nur an einer Stelle bebautes Land berührte.

Dort befindet sich ein Unternehmen. Dessen Mitarbeiter durften während der Sprengung nicht den Außenbereich des Firmengeländes nutzen, wie Grammann sagte.

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Bernd Wüstneck/dpa-Zentralbild/dpa
 

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