Überseehafen : Bergung der Unglücks-Hafenkräne in Rostock verzögert sich

Die beiden Mobilkräne waren vom Schwergutschiff 'Jumbo Vision' ins Rostocker Hafenbecken gefallen
Die beiden Mobilkräne waren vom Schwergutschiff "Jumbo Vision" ins Rostocker Hafenbecken gefallen

Aufgrund der Wetterverhältnisse habe der Bergungskran noch nicht in Rotterdam abgelegt.

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21. Februar 2020, 13:16 Uhr

Die in den Rostocker Seehafen gestürzten Mobilkräne werden später geborgen als bisher geplant. Wie Dieter Schmidt, der Sprecher des Kranherstellers Liebherr-MCCtec Rostock, am Freitag sagte, verzögert sich die Ankunft des Schwimmkrans "Hebo Lift 9".

Dieses Spezialgerät mit rund 800 Tonnen Hubkraft sollte bis Ende Februar aus dem niederländischen Rotterdam nach Rostock verlegt werden. Aufgrund der Wetterverhältnisse habe der Schwimmkran in Rotterdam allerdings noch nicht abgelegt.

Verkehrswege nicht beeinträchtigen

Sobald er starten kann, wird die Verlegung von "Hebo Lift 9" zwischen sechs und acht Tagen dauern, sagte Schmidt: "Wir hoffen, dass es so schnell wie möglich geht." Die Ausleger der in den Rostocker Seehafen gestürzten Kräne sollen zwar zuvor mit dem vor Ort befindlichen Schwimmkran "Baltic Lift" gehoben werden.

Diese Arbeiten würden aber erst einen Tag vor der Ankunft des Schwimmkrans beginnen, um die Verkehrswege im Hafen nicht zu lange zu beeinträchtigen.

Am 31. Januar waren die neuen und je etwa 440 Tonnen schweren radgetriebenen mobilen Kräne beim Verladen auf ein Schwergutschiff von dessen Oberfläche ins Hafenbecken gefallen. Sie kosten laut Kranhersteller Liebherr-MCCtec Rostock jeweils drei bis fünf Millionen Euro.

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