Überseehafen : Bergung der Kräne im Rostocker Hafenbecken begonnen

Im Seehafen liegt das unter niederländischer Flagge fahrende Schwergutschiff «Jumbo Vision» (l), von dem aus bei einem Unfall am 31.01.2020 zwei mobile Hafenkräne bei ihrer Verladung in das Hafenbecken gestürzt sind, daneben (r) liegt der Spezialkran «Baltic Lift» der Baltic Taucher.
Im Seehafen liegt das unter niederländischer Flagge fahrende Schwergutschiff «Jumbo Vision» (l), von dem aus bei einem Unfall am 31.01.2020 zwei mobile Hafenkräne bei ihrer Verladung in das Hafenbecken gestürzt sind, daneben (r) liegt der Spezialkran «Baltic Lift» der Baltic Taucher.

Seit knapp vier Wochen liegen Millionen Euro teure Kräne auf dem Grund des Rostocker Seehafens. Nun werden sie geborgen.

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04. März 2020, 14:54 Uhr

Im Rostocker Seehafen haben die Arbeiten zur Bergung der zwei Ende Januar ins Hafenbecken gestürzten Kräne begonnen. Einer der beiden Ausleger sei mit Hilfe von Tauchern bereits geborgen worden, sagte ein Liebherr-Sprecher am Mittwoch. Nun werde die Bergung des zweiten Auslegers für Donnerstag vorbereitet. Ein Sicherheitsbereich rund um die Bergungsstelle sei eingerichtet worden.

Ebenfalls am Donnerstag werde der Schwimmkran "Hebo Lift 92 erwartet, der am vergangenen Mittwoch den Hafen von Rotterdam (Niederlande) verlassen hatte. Der Liebherr-Sprecher rechnete damit, dass der erste Kran am Freitag beziehungsweise Sonnabend aus etwa elf Metern Wassertiefe gehoben werden kann.

Die neuen und jeweils etwa 440 Tonnen schweren Kräne waren beim Verladen auf ein Schwergutschiff ins Hafenbecken gefallen. Nach Angaben des Kranherstellers Liebherr-MCCtec Rostock kosten die Kräne drei bis fünf Millionen Euro.

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