Rostock: Alkoholisierter Radfahrer beleidigt Bundespolizisten

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20. August 2020, 10:03 Uhr

Als Beamte der Bundespolizei in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag den S-Bahnhaltepunkt Lütten Klein bestreiften, trauten sie ihren Ohren kaum, als ein Radfahrer, sie am Tunnelausgang mit den Worten "ACAB" und durch Zuruf weiterer obszöner Äußerungen verbal beleidigte. Aufforderungen der Polizeibeamten anzuhalten, wurden von ihm ignoriert. Mit dem Dienstfahrzeug nahmen die Beamten die Verfolgung des Radfahrers auf und konnten ihn anschließend in der Alten Warnemünder Chaussee stellen. Dort leugnete er die durch die Beamten vorgeworfene Straftat. Im Rahmen dieser Kontrolle konnte durch die Bundespolizisten merklicher Atemalkoholgeruch wahrgenommen werden. Eine freiwillig durchgeführte Atemalkoholkontrolle ergab einen Wert von 1,8 Promille. Somit bestand neben dem Verdacht der Beleidigung auch noch der Verdacht der Trunkenheit im Straßenverkehr. Zuständigkeitshalber wurden die Kollegen der Landespolizei hinzugezogen. Diese verbrachten den Radfahrer zur Blutentnahme ins Zentralgewahrsam. Nunmehr wird gegen den 28-jährigen Mann wegen Trunkenheit im Straßenverkehr und Beleidigung ermittelt.

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