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Norddeutsche Neueste Nachrichten

13. Dezember 2017 | 17:52 Uhr

Rostock : Hansestadt erwägt Kauf des Hafenhauses

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Leasinggesellschaft fordert bis zu 1,9 Millionen Euro

von
erstellt am 28.Jul.2016 | 05:00 Uhr

Für den Rückkauf des Hafenhauses müsste Rostock bis zu 1,9 Millionen Euro bezahlen. Diesen Betrag fordert die Leasinggesellschaft GfKL laut Prognosebericht des Eigenbetriebs für Kommunale Objektbewirtschaftung und -entwicklung (KOE). Mit der Gesellschaft hatte die Hansestadt seit 2009 einen Rechtsstreit über die Eigentumsverhältnisse und die Höhe der Leasingrate geführt. Im Hafenhaus sind unter anderem das Hanse Sail-Büro, ein Restaurant und Arztpraxen untergebracht.

„Zur außergerichtlichen Beendigung des Rechtsstreites wurde zum Jahresende 2015 mit dem Leasinggeber eine Verjährungsverzichtsvereinbarung geschlossen“, heißt es im KOE-Bericht. Zuvor hatten dem städtischen Eigenbetrieb zufolge bereits das Oberlandesgericht Rostock im Februar 2014 und der Bundesgerichtshof im Dezember desselben Jahres den Immobilienleasingvertrag beziehungsweise eine Revision für ungültig erklärt.

Um sämtliche wechselseitige Ansprüche endgültig auszuräumen und die volle Kontrolle über das Hafenhaus zurückzuerlangen, könnte die Hansestadt die Gesellschaft nun auszahlen, wenn sie will. Ob es aber tatsächlich bei den 1,9 Millionen Euro bleibt, steht dem Bericht zufolge noch nicht endgültig fest. „Das Angebot ist noch nicht endverhandelt“, heißt es dort. Die Hansestadt hatte das Hafenhaus 1998 an die Leasinggesellschaft verkauft, weil sie das Geld für die benötigte Sanierung nicht selbst aufbringen konnte.

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