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Engere Zusammenarbeit angestrebt : Hansa und Uni Rostock kooperieren

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Der FC Hansa Rostock und die Universität wollen künftig enger miteinander arbeiten. Dazu haben Bernd Hofmann vom FCH und Unirektor Prof. Wolfgang Schareck einen Kooperationsvertrag unterzeichnet.

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erstellt am 10.Jun.2011 | 12:25 Uhr

Rostock | Der FC Hansa Rostock und die Universität wollen künftig enger miteinander arbeiten. Dazu haben Bernd Hofmann, Vorstandsvorsitzender des Fußball-Zweitligisten, und Unirektor Prof. Wolfgang Schareck gestern einen Kooperationsvertrag unterzeichnet. "Wir wollen Werte vermitteln", sagt Hofmann. Dazu gehörten Toleranz, Fairness, Leistungsfähigkeit und Wettbewerb.

Darüber hinaus wollen beide Seiten auch im sportlichen und wirtschaftlichen Bereich voneinander profitieren. So stammen schon jetzt die Mannschaftsärzte von Hansa aus der Uniklinik. Denkbar sei zudem eine Ausweitung im sportpsychologischen Bereich oder im Mediatraining, so Schareck. Umgekehrt hätten viele Studenten durch Praktika oder ihre Tätigkeit als Kassierer, Ordner und Hostessen bereits heute eine besondere Bindung an den Verein. Und ein Großteil besuche die Spiele als Zuschauer im Stadion. Für sie soll es zu ausgewählten Partien Sonderrabattaktionen geben. "Damit stärken wir die Heimmacht des Clubs, die wir in den schweren Spielen der Zweiten Liga gut gebrauchen können", sagt Hofmann.

Darüber hinaus wollen die Partner künftig bei öffentlichen Veranstaltungen gemeinsam auftreten, beispielsweise bei der Saisoneröffnung zur neuen Fußball-Spielzeit. Auf dem Campus-Tag der Universität, den Tagen der offenen Tür oder dem Family Day werden sich die Partner jeweils mit eigenen Infoständen präsentieren. "Wir wollen gemeinsam zur sichtbaren Stärkung des Standortes Rostock und Mecklenburg-Vorpommern beitragen", sagt Hofmann. Hansa und Uni vereine die gemeinsame Verantwortung für die Region.

"Wir sehen darin die große Chance, etwas mehr Wissenschaftlichkeit in den Verein zu bringen", sagt Hansa-Vorstand Dr. Peter Zeggel. Das gelte für alle Bereiche, unter anderem auch für den der Statistik. So gebe es beispielsweise ein Defizit bei der Analyse der Zuschauerstruktur oder des wirtschaftlichen Nutzens von Heimspielen für die Stadt.

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