Museumseröffnung : Hansa lebt seine Tradition

Der einstige Nationalspieler Heiko März genoss den Abend mit alten Bekannten. Er trägt eine ganz besonderen Kostbarkeit: Das ist sein Trikot vom Freundschaftsspiel gegen Werder Bremen nach der Wende.
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Der einstige Nationalspieler Heiko März genoss den Abend mit alten Bekannten. Er trägt eine ganz besonderen Kostbarkeit: Das ist sein Trikot vom Freundschaftsspiel gegen Werder Bremen nach der Wende.

Legenden des Vereins eröffnen feierlich das Museum „Hanseatentreff“

svz.de von
27. November 2015, 21:22 Uhr

Neugierig schaut Dieter Schneider durch seine Brillengläser auf die lange Zeittafel an der Wand des Hanseatentreffs in der Vereinsgeschäftsstelle. Neben vielen wichtigen und emotionalen Ereignissen der Vereinsgeschichte wie dem Gewinn der Meisterschaft in der NOFV-Oberliga in der Saison 1990/91 sind dort auch Fotos von erfolgreichen Spielern aufgeführt. Auch der einstige Torwart des Traditionsvereins und Nationalspieler Dieter Schneider ist vertreten. „Ich finde es sehr gut. Vielleicht hilft es, dass der neue Aufsichtsrat und Vorstand wissen, wer wer ist und was hier für eine Tradition gelebt wird. Diese muss man verinnerlichen und bewahren“, so der 66-Jährige.

Mit weiteren Hansa-Legenden, treuen Fans sowie der Vereinsführung wurde gestern Abend feierlich das Museum „Hanseatentreff – Tradition erleben“ eröffnet. Vor etwa einem Jahr ist die Idee dafür erstmals aufgekommen. „Mit diesen Erinnerungen zeigen wir, dass der FC Hansa zu Rostock gehört. Was hier entstanden ist, ist nicht nur Fußball, sondern Stadtgeschichte“, so Dr. Jörg-Uwe Neumann, Mitinitiator des Museums.

Aufsichtsratschef Rainer Lemmer nutzte die Gelegenheit, mit dem ehemaligen Stadionsprecher Karl-Heinz Kordt ein Foto mit seinem Smartphone zu machen. „Die Emotionen, die man mit Hansa erlebt hat, sind genau hier – in den Vitrinen und an den Wänden“, so Lemmer. Zwischen Anekdoten aus alten Zeiten und Fachgesprächen über Fußball ließen die zahlreichen Gäste den Abend ausklingen. „Fußball spielt man heute noch wie damals, da hat sich nicht viel geändert – der Ball muss ins Tor“, stellt Dieter Schneider abschließend fest.

Das Museum ist heute ab 12 Uhr erstmals geöffnet.

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