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18. November 2017 | 11:32 Uhr

Hansa: Erst die Pflicht, dann die Kür

vom

svz.de von
erstellt am 22.Apr.2013 | 07:24 Uhr

Rostock | Erst die Pflicht, dann die Kür: Der FC Hansa steht nur drei Tage nach dem wichtigen 2:0-Heimerfolg gegen Borussia Dortmund II die zweite "englische Woche" in Folge bevor. Während die Profis heute (18 Uhr Stadion an der Windmühle) mit einem Sieg beim Gnoiener SV ins Landespokal-Halbfinale einziehen wollen, peilen sie am Sonnabend beim 1. FC Saarbrücken den nächsten Dreier zum endgültigen Klassenerhalt in der 3. Liga an.

Klement, Starke und Zolinski wie Phönix aus der Asche

"Wir müssen jetzt den Schwung mitnehmen, am Dienstag die Aufgabe im Pokal erfüllen und dann in Saarbrücken nachlegen", richtete Philipp Klement den Blick nach vorne. Der Mittelfeldspieler, der in nur 45 Minuten das 1:0 vorbereitet und das 2:0 selbst erzielt hatte, war einer der verkannten Akteure beim FC Hansa, die die Partie gegen den BVB II entschieden. "Ich stand zweimal nicht im Kader und habe jetzt das Vertrauen gerechtfertigt. Mein letztes Tor ist schon eine Weile her. Das war Anfang der Hinrunde mit Nürnberg II", kommentierte der 20-Jährige seinen ersten Treffer für die Nordostdeutschen.

Neben Klement stiegen auch Matchwinner Manfred Starke (mit dem ersten Profitor) und Ben Zolinski wie Phönix aus der Asche. Der Linksverteidiger absolvierte erst sein drittes Saisonspiel von Beginn an - und rechtfertigte das in ihn gesetzte Vertrauen. "Ich bin seit Wochen gut drauf und habe mich auf meinen Einsatz gefreut. Ich stand hinten sicher und suchte als offensiver Außenverteidiger den Weg nach vorne. Die Mannschaft hat es mir aber auch einfach gemacht", gab Zolinski brav das Kompliment an seine Mitspieler weiter.

Großartig Zeit, die Erlebnisse zu verarbeiten, haben sie nicht. Bereits heute wartet im Landespokal-Viertelfinale beim Gnoiener SV die nächste Pflichtaufgabe. "Der Pokal ist eine wahnsinnig wichtige Angelegenheit. Es geht um die Qualifikation für den DFB-Pokal und damit um Kohle für den Verein", stellte Keeper Kevin Müller klar und warnte davor, den Landesligisten zu unterschätzen: "Gerade in den englischen Wochen’ geht so ein Pokalspiel an die Substanz. Da kannst du schnell böse auf die Fresse fallen." Folgerichtig ist nicht damit zu rechnen, dass Trainer Marc Fascher im Hinblick auf das Punktspiel in Saarbrücken heute eine "B-Elf" aufs Feld schickt. Zumal mit Klement, Starke und Zolinski gleichwertiger Ersatz in die Startelf drängt.

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