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Handwerker überraschen Fahrgäste in der Straßenbahn

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erstellt am 23.Sep.2013 | 10:38 Uhr

Rostock | Tischler, Friseurin, Bäcker oder Kfz-Mechaniker - Handwerker sind ein wichtiger Teil der Rostocker Wirtschaft. Zum Tag des Handwerks am Sonnabend hat die Kreishandwerkerschaft Rostock-Bad Doberan auf die vielfältigen und traditionellen Handwerksberufe aufmerksam gemacht. "Unser Ziel ist es, die handwerklichen Berufe wieder näher an die Bevölkerung zu bringen", sagt Kay-Uwe Teetz, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft.

Und das gelang: Viele Handwerker waren mit den Innenstadt-Linien der Rostocker Straßenbahn AG unterwegs, beantworteten Fragen rund um ihre Berufe - so mehrere Bäckermeister, Schornsteinfeger, Schneider und die sogenannte Brillenputzpolizei.

Der Geschäftsführer des Audi-Zentrums Rostock, Klaus-Jürgen Strupp, erklärte Interessierten die Ausbildungsmöglichkeiten. Gerade hinsichtlich der Bewerber auf Lehrstellen gebe es in vielen Gewerken einen Mangel. Es bewerben sich immer weniger Jugendliche und bringen häufig die notwendigen Voraussetzungen nicht mit, so Strupp. Es würden Kenntnisse vorausgesetzt, vor allem technisches und physikalisches Verständnis, die oft nur noch wenige der Bewerber erfüllen könnten. 957 Lehrlinge haben in diesem Jahr neu in Rostock angefangen. Im Bereich der Handwerkskammer Ostmecklenburg-Vorpommern gibt es aber noch 300 offene Lehrstellen. Am beliebtesten bei den Bewerbern sind Kfz-Berufe und der Beruf des Malers und Lackierers.

Der Beruf des Friseurs sei zu wenig geschätzt, bemängelt Gabriela Glävke-Münkwitz, Obermeisterin der Friseurinnung Bad Doberan. Tischlermeister Jens Meinert veranstaltete einen Tag der offenen Tür in seiner Tischlerei und zeigte den Besuchern, welche kreativen Möglichkeiten der Beruf des Tischlers bietet. In Rostock und der Umgebung gibt es rund 2000 Handwerkerbetriebe.

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