Jubiläum : Handball-Manager wird heute 75

Auch sein ehemaliger Schützling Lara Kempka, die heute in Neubrandenburg lernt und trainiert und zu den weltbesten Diskuswerferinnen ihrer Altersklasse gehört, wird an Dieter Schmidt  denken.
Auch sein ehemaliger Schützling Lara Kempka, die heute in Neubrandenburg lernt und trainiert und zu den weltbesten Diskuswerferinnen ihrer Altersklasse gehört, wird an Dieter Schmidt denken.

Dieter Schmidt hat entscheidenden Anteil am Erfolg des Doberaner SV und ist aus der Münsterstadt kaum wegzudenken.

svz.de von
16. September 2014, 09:00 Uhr

Der Manager des Doberaner SV, Dieter Schmidt, feiert heute seinen 75. Geburtstag. Gemeinsam mit anderen brachte er die Münsterstädter Handball-Männer in die dritte Liga und sorgt bis heute dafür, dass die Blaugelben überregional etabliert sind. Auch bei den Leichtathleten des Landesstützpunktes hat er als Stützpunktchef und Trainer seine Hände im Spiel. Viele seiner Schützlinge haben den Weg in die Leistungszentren geschafft, sind schon berühmter als ihr Mentor.

Immer war Dieter Schmidt tief mit der Stadt und der Region Bad Doberan verwurzelt. „Solange mich meine Beine tragen und ich im Kopf klar bin, werde ich mich für meinen Sport engagieren, mich mit den sportlichen Akteuren von heute über deren gute Ergebnisse freuen und bei Niederlagen auch mit traurig sein“, sagt er.

Geboren und aufgewachsen in Bad Doberan, nahm er die ganz normale Entwicklung der ostdeutschen Nachkriegsgeneration. Schmidt absolvierte seine Schulzeit, erlernte in der Warnemünder Warnow-Werft den Beruf des Schiffsschlossers und Elektroschweißers. Nach einem Finanzwirtschaftsstudium wurde Dieter Schmidt Kaufmann und war bis zur Rente in diesem Metier tätig. „Zu all dieser Zeit gehört auch immer mein familiäres Leben, denn seit 1962 bin ich mit meiner Lieselotte verheiratet. Seit 52 Jahren immer noch mit der gleichen Frau“, sagt der Jubilar. „Gemeinsam haben wir drei Söhne und sind durch Dick und Dünn gegangen.“

Seine Lieselotte hat ihn auch immer verstanden und unterstützt, wenn es um den Sport ging. Schon als Kind rannte er als Fuß- und Handballer fast jedem Ball hinterher. Doch die große sportliche Liebe gehört der Leichtathletik. „Ich habe hier in meiner Jugend kaum einen Wettkampf ausgelassen, bin gerannt und gesprungen, war auch im Speerwerfen oft vorne mit dabei“, so Schmidt.



zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen