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Norddeutsche Neueste Nachrichten

22. November 2017 | 23:16 Uhr

Rostock : Hafenamt bekommt Schiff

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Zerschlissene „Wittow“ wird für rund 250 000 Euro ersetzt

von
erstellt am 20.Feb.2017 | 21:00 Uhr

Damit die Mitarbeiter des Hafen- und Seemannsamts nicht bald auf dem Trockenen sitzen, bekommen sie für rund 250 000 Euro ein neues Schiff. „Wir haben es gerade gekauft“, sagt Hafenkapitän Gisbert Ruhnke. Im April soll es die „Wittow“ ablösen, die nach mehr als 16 Jahren im Einsatz zu verschlissen für den weiteren Betrieb ist.

Sie hätte dieses Jahr in die Werft gemusst, um das gesetzlich vorgeschriebene Zertifikat zu erneuern. Doch eine Reparatur werde deutlich teurer als die dafür einkalkulierten 60 000 Euro und sei damit unwirtschaftlich, erklärt die Verwaltung. Zudem werde es immer schwieriger, Ersatzteile zu bekommen – das Schiff stammt noch aus DDR-Zeiten, wurde 1980 auf der VEB Yachtwerft Berlin gebaut. Dieses Problem würde sich in den kommenden Jahren noch verstärken, sodass im schlimmsten Fall die Bescheinigung der Seetauglichkeit entzogen werden könnte. „Sie kann für den dienstlichen Einsatz durch die Berufsgenossenschaft Verkehr verweigert werden“, warnt die Verwaltung.

Das Schicksal der alten „Wittow“ ist bereits klar: „Sie wird verkauft, Interessenten gibt es“, heißt es aus dem Amt. „Der Kauferlös richtet sich nach dem Angebot.“ Ihr zehn Knoten schneller Nachfolger wird vor allem für die Kontrollfahrten im Rostocker Hoheitsgebiet benötigt. Die sollen die Ordnung, Sicherheit und Leichtigkeit des Verkehrs gewährleisten. „Angler werden ebenfalls mit kontrolliert“, erklärt das Amt.

Ausgerüstet ist das neue Schiff, das von einer einzigen Person bedient werden kann, mit Radar, Echolot, AIS oder auch GPS. Seine Anschaffung sei „zwingend erforderlich, um als Hafenbetreiber und Hafenbehörde die Pflichtaufgaben zu erfüllen“, so die Verwaltung.

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