Warnemünde : Gute Stimmung trotz gelegentlichen Regens

Viel Technik haben Steffen Seifert und Holger Well beim Open Ship auf dem Bundespolizeischiff „BP 26 Eschwege“ ihren Besuchern zu bieten.
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Viel Technik haben Steffen Seifert und Holger Well beim Open Ship auf dem Bundespolizeischiff „BP 26 Eschwege“ ihren Besuchern zu bieten.

Im Ostseebad stiehlt die „Krusenstern“ den anderen die Schau. „Aidamar“ regt zum Träumen an.

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13. August 2018, 12:00 Uhr

Auch gelegentliche Schauer haben die Besucher der Hanse Sail in Warnemünde nicht abschrecken können: Regenequipment raus und ab zum Schiffegucken. Am Passagierkai warteten beispielsweise der Kreuzliner „Aidamar“, die Fregatte „Schleswig-Holstein“ oder das Bundespolizeischiff „Eschwege“. Und als die „Krusenstern“ majestätisch durch die Warnow glitt und anlegte, zückten die Gäste begeistert ihre Kameras. „So ein Traditionsschiff kann einem Kreuzliner schon mal die Show stehlen“, sagt Klaus Hüinger aus Göttingen.

Ganz nebenbei hatten die gelegentlichen Regenschauer am Sonnabend durchaus positive Aspekte: Besucher rückten an den Unterstellmöglichkeiten zusammen und kamen mit Bratwurst oder Bowle auf der Hand ins Gespräch. So waren beispielsweise Vivian Mühlenbeck und Florian Rappsilber aus Halle mit der Dampflok 18201 der Deutschen Reichsbahn angereist, die am Abend wieder Richtung Heimat fahren sollte. Also genug Zeit, um maritime Luft zu schnappen. „Wir fahren oft an die Ostsee, aber die Hanse Sail kannten wir noch nicht“, so Rappsilber. Gegenüber bereitete die Bundespolizei auf der „Eschwege“ die Rückfahrt nach Hohe Düne vor. Zum Open Ship in Warnemünde freute sich die Besatzung über 3200 Besucher. ,,Unsere Tombola zugunsten von Mike Möwenherz war mit über 2000 Euro ebenfalls ein großer Erfolg“, resümierte Polizeihauptkommissar Steffen Seifert. Technik oder Lifestyle? Weibliche Schiffegucker mögen es anscheinend eher schick. Studentin Sophie Brückmann hatte Besuch von ihrer Familie und ihrer besten Freundin Janika. ,,Da bietet sich ein Ausflug nach Warnemünde förmlich an, denn Schiffe sieht meine Familie nicht besonders oft“, sagte sie und stürmte mit dem Anhang zur „Aidamar“. Den Traum mit Kussmund möchten die Mädels gerne einmal selbst entern und dann den Menschen am Passagierkai zuwinken.

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