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Norddeutsche Neueste Nachrichten

20. Oktober 2017 | 07:25 Uhr

Halloween : Gruselzeit auf dem Köhlerhof

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Beim Kürbisfest in Wiethagen müssen die Besucher Mut beweisen und Blut, Hexenhirn und verschimmeltes Brot verspeisen

Die Vorbereitungen für das Halloween-Wochenende am 31. Oktober laufen bereits auf Hochtouren. Der Köhlerhof Wiethagen hatte gestern zum Kürbisfest eingeladen, zu dem auch ein Gruselkabinett gehörte. Kinder konnten sich an der Hexenschule anmelden und ihr erstes Schuljahr absolvieren. Wer fleißig war, durfte sich nach mehreren Mutproben über ein Zeugnis freuen.

Doch zuvor waren fünf Stationen zu bewältigen, um jeweils einen Stempel im Namen der Hexerei zu ergattern. Zuerst war Gruseltasten im Strohhaufen angesagt. Für die erratenen Gegenstände gab es den ersten Stempel. Blut kosten, Hexenhirn und verschimmeltes Brot essen waren die nächsten Herausforderungen. Doch die Mitarbeiter des Köhlerhofs hatten Erbarmen und kredenzten ihren Schülern eklig aussehende rot-grüne Grütze mit Vanillesoße, Obstsäfte und eingefärbtes Toastbrot.

Alternativ warteten viele Leckereien der hoftypischen Gastronomie auf hungrige Gäste. Nach der Mittagspause ging es dann auch gleich weiter. Jetzt war die Kreativität beim Basteln oder Malen gefragt. Hier entstanden wichtige Utensilien einer Hexe, wie beispielsweise Waldwichtel, Drachen und Eulen. Nach den kühlen Herbsttemperaturen wurde die abschließende Aufgabe zum Kinderspiel, denn am Lagerfeuer war die Fertigkeit beim Stockbrotbacken gefragt. In diesem Jahr hatten die Gruselfreunde sogar eine zusätzliche Aufgabe zu bestehen – den stundenlangen Regen.

„Wir freuen uns, dass wir trotz der ungünstigen Wetterbedingungen so viele Besucher begrüßen durften“, sagt Antje Raschke. Bereits nach zweieinhalb Stunden hatte sie mehr als 100 Hexenzeugnisse ausgestellt. Auch für die Erwachsenen gab es einiges zu erleben. So stellte sich beispielsweise der Spinnkreis Retschow vor und Holzbildhauern durfte bei der Arbeit zugesehen werden. Die Ausstellungsräume und Werkstätten waren geöffnet und gewährten Einblicke in das alte Handwerk der Köhler.

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