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Norddeutsche Neueste Nachrichten

23. November 2017 | 21:39 Uhr

Warnemünde : Grünes Licht für Seestraße

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

2017 wird der letzte Abschnitt bis zum Leuchtturm saniert. Zustimmungsbescheid hilft dem Vorhaben.

svz.de von
erstellt am 06.Sep.2016 | 05:00 Uhr

Für die Sanierung des letzten Abschnitts der Warnemünder Seestraße bis zum Leuchtturm gibt es in Sachen Finanzierung jetzt grünes Licht. Darüber informierte Bausenator Holger Matthäus (Grüne) auf NNN-Nachfrage. „Für das Vorhaben in dem Bereich konnte auf Antrag der Hansestadt durch einen Zustimmungsbescheid des Bauministers und eine zeitweise Umschichtung von Geldern aus dem Städtebausanierungsgebiet der Rostocker Innenstadt die Finanzierung gesichert werden“, kündigt Matthäus erfreut an.


Marodes Baumaterial wird ersetzt


Es wird mit Kosten in Höhe von zwei Millionen geplant. „Wir sind dem Wirtschaftsminister und Sigrid Hecht, Chefin des Kommunalen Eigenbetriebes sehr dankbar dafür“, sagt Matthäus. „Wegen dieser Vorgehensweise können wir die Realisierung des wichtigsten Abschnitts bei der Straßensanierung im Jahre 2017 in Angriff nehmen“, sagt er. Mit diesem Schritt soll sich die Aufenthaltsqualität in der Seestraße erhöhen: Lokale Gastronomie mit Sitzen im Freien, Platz zum Flanieren und zahlreiche Bäume sind nur einige der Vorhaben. „Endlich wird auch das marode Baumaterial aus dem Ende der DDR-Zeit gegen zeitgemäßeres, ansprechenderes Material ersetzt“, kündigt Matthäus an. Dass alles mobilitätsgerecht ist, entspricht den heutigen Erfordernissen.

„Die grundhafte Sanierung ist ein weiterer wichtiger Meilenstein dieser mehrjährigen Straßensanierung in Warnemünde“, so Matthäus. Unsaniert sind noch der Georginenplatz und die gleichnamige Straße, die Friedrich-Franz-Straße und die Mühlenstraße, wo sich am Erhalt oder Fällen der alten Kopflinden die Geister scheiden.


Anfänge gehen bis 2009 zurück


Die Anfänge der Straßensanierung in Warnemünde reichen zurück ins Jahr 2009. Damals hat sich die Hansestadt auf Initiative von Holger Matthäus für die Straßensanierungen eingesetzt und eine Förderzusage von drei Millionen Euro erhalten.

Etliche dieser Straßen sind bereits zur Freude der Bewohner saniert. Dazu zählen die Alexandrinen- und die Anastasiastraße. Einziger Wermutstropfen ist für viele Betroffene die Höhe der Umlage. Besonders hart sind Warnemünder mit einem Eckgrundstück betroffen, die auf diese Weise in beiden angrenzenden Straßen zur Kasse gebeten wurden. Hier hätten sich viele ein wenig mehr Entgegenkommen der Stadt gewünscht. Auch, weil Warnemünde ein Seebad ist, dessen Straßen sehr stark von den vielen Touristen genutzt werden.

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