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Norddeutsche Neueste Nachrichten

18. November 2017 | 00:28 Uhr

Frühling in Rostock : Grünamt pflanzt 105 Bäume

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Gefällte Exemplare werden ersetzt und zusätzlich neue angesiedelt

Die Frühjahrsbepflanzung in der Hansestadt hat begonnen. 105 Einzelbäume werden im Stadtgebiet gesetzt, teilt das Amt für Stadtgrün, Naturschutz und Landschaftspflege mit. Die Pflanzstandorte liegen zum Teil in Park- und Grünanlagen wie dem Grünzug zwischen Thünenstraße und Parkstraße.

Darüber hinaus werden gefällte oder abgestorbene Straßenbäume wie in Warnemünde Am Strom, in der Parkstraße oder im Schwarzen Weg, in der Doberaner Straße, im Mörikeweg oder um Neupflanzungen an Straßen wie beispielsweise der Dierkower Allee nachgepflanzt. Für die Straßenbaumpflanzungen sind hauptsächlich kleinkronige Baumarten wie beispielsweise Feldahorn, Schwedische Mehlbeere, Zierkirsche oder Wildbirne oder mittelgroße Straßenbäume wie Robinie und Linde vorgesehen. Die Bäume werden mit Dreibockverankerung und einer Stammschutzmanschette als Anfahrschutz bei Mäh- und Pflegearbeiten gesichert. Außerdem erhalten sie einen Stammanstrich als Rindenschutz gegen Verdunstung und Sonneneinstrahlung. Stellenweise werden Wurzelführungsplatten eingebaut.

Finanziert werden die Baumpflanzungen einerseits aus dem eigens für Nachpflanzungen an Straßen und in Parks beziehungsweise Grünanlagen gebildeten Haushaltstitel Städtischer Baumersatz und andererseits aus dem Baumfonds der Hansestadt. Wie jeder Privateigner ist auch die Stadt zu Ersatzpflanzungen bei Baumfällungen verpflichtet.

Das wird über die Mittel aus dem Städtischen Baumersatz gesichert. Die Mittel des Baumfonds ergeben sich durch finanzielle Ablösebeträge für nicht ausgeführte Ersatzpflanzungen auf privatem Grund. Die Mittel dieses Fonds werden nur für nicht pflichtige Ergänzungs- und Neupflanzungen im Stadtgebiet verwendet.

Die Pflanzungen kompensieren den Verlust an Bäumen, den die Hansestadt jährlich durch notwendige Fällungen aus Gründen wie Krankheiten, mangelnde Verkehrssicherheit oder baurechtlichen Aspekten zu verzeichnen hat.

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