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Norddeutsche Neueste Nachrichten

23. November 2017 | 04:59 Uhr

Uni Rostock : Großmotoren stehen im Fokus

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Hochschule richtet internationale Tagung mit 150 Teilnehmern aus

Welche Technologien zur Schadstoffsenkung von Großmotoren sind nötig, um künftig die hoch gesteckten und strengeren Emissionsgesetze einzuhalten? Darüber beraten heute und morgen 150 Experten aus Deutschland und der ganzen Welt in Rostock. Selbst aus Japan sind sechs Spezialisten zur vierten Rostocker Großmotorentagung angereist. Sie findet seit 2010 alle zwei Jahre statt und hat sich in der internationalen Fachwelt schnell etabliert. Die Zukunft der Großmotoren wird im Spannungsfeld von Emissionen, Kraftstoffen und Kosten diskutiert.

Ausrichter ist der Lehrstuhl für Kolbenmaschinen und Verbrennungsmotoren der Uni Rostock unter Leitung von Prof. Horst Harndorf. Die Fakultät für Maschinenbau und Schiffstechnik hat sich als unabhängiges Kompetenzzentrum für Forschung im Großmotorenbau weit über die Landesgrenzen hinaus einen Namen gemacht. Auf ihrem Prüfstand steht der größte Ein-Zylinder-Forschungsmotor einer europäischen Universität. Ziel der Forscher ist es, die Methan-, Stickoxid- und Kohlendioxidemissionen bei gleichzeitiger Steigerung der Leistungsdichte gegenüber den bisherigen Dual-Fuel-Schiffsdieselmotoren zu senken. In 21 Vorträgen werden Referenten aus dem In- und Ausland neueste Forschungsergebnisse und innovative Entwicklungen präsentieren.

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