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Norddeutsche Neueste Nachrichten

23. Oktober 2017 | 04:51 Uhr

Großer Andrang auf der Jobmesse

vom

svz.de von
erstellt am 26.Okt.2012 | 07:33 Uhr

Warnemünde | Mit einem solchen Besucheransturm hatten weder die Veranstalter noch die ausstellenden Firmen gerechnet. Rund 8 000 Besucher strömten gestern Nachmittag in das Kreuzfahrtterminal nach Warnemünde. Der Grund: Die Arbeitsmarktmesse "Nur H(i)er", organisiert von der Rostocker Agentur für Arbeit und den Jobcentern. 76 Firmen haben sich im Warnemünder Kreuzfahrtterminal vorgestellt. "Wir sind sehr zufrieden. Nicht nur weil das Haus voll ist, sondern auch, weil sich die Menschen so gut auf die Messe vorbereitet haben", so Christoph Möller, Chef der Arbeitsagentur Rostock. "Unser Ziel, die Menschen hier mit Unternehmen aus der Region zusammenzubringen, haben wir heute auf jeden Fall erreicht." Positives Feedback habe er auch von Seiten der ausstellenden Unternehmen erhalten. So seien viele kompetente Gespräche geführt worden. Das bestätigt auch Ralf Harder, Ausbildungsleiter an der Liebherr-Akademie. "Wir haben drei Stunden mit vier Mann durchberaten und sind gar nicht zum Luftholen gekommen", berichtet er. Besonders positiv in seinen Augen sei, dass vom Schüler in Begleitung der Mutter über Studenten bis hinzu Menschen, die gerade noch in Hamburg arbeiten, aber nach Rostock zurückkehren wollen, alles dabei ist.

Ähnliche Erfahrungen hat auch Hanka Schüler aus dem Personalmanagement bei Nordex. "Die Resonanz hier ist enorm. Wir hätten nicht gedacht, dass an einem Freitagnachmittag so viele Menschen hierher kommen würden."

Besonders beeindruckt zeigt sich die Personalerin des Rostock Windkraftanlagenherstellers auch von der guten Vorbereitung der Messebesucher: "Teilweise haben die Menschen uns schon fertige Bewerbungsunterlagen dabei." Ob Ausbildungsplätze zum Mechatroniker, Verfahrensmechaniker, Industriekaufmann oder zur Fachkraft für Lagerlogistik aber auch Stellen in der Rotorblattproduktion sind gefragt. "Für uns hat sich die Messe allemal gelohnt."

Einer der Besucher ist Sebastian Berke. Der 22-jährige Güstrower sucht einen Ausbildungsplatz. Ob nun bei der Deutsche Bahn oder dem Kranhersteller Liebherr - Gespräche mit Firmen hat er heute schon viele geführt. "Ich kann mir vom Züge oder Maschinen reparieren bis hin zum programmieren vieles vorstellen. Hier auf der Messe hat man einen ganz guten Überblick, was es alles für Möglichkeiten gibt, kann erste Kontakte knüpfen und hat dann schon mal einen Ansprechpartner, an den man da später seine Bewerbung schicken kann", sagt er.

Groß war der Andrang auch am Counter mit seiner großen Job-Wand. Hier hatte die Arbeitsagentur lange Listen mit rund 500 Stellenangeboten ausgehängt. So wurden dort Tauchlehrer, Friseure oder Maler gesucht und die jeweiligen Voraussetzungen, gewünschten Kenntnisse und Besonderheiten für den Job beschrieben. Viele der Messebesucher ließen sich gleich vor Ort von den Mitarbeiterinnen der Arbeitsagentur die Kontaktdaten für ihren Traum-Job geben.

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