Kreuzfahrt : Giganten zum Saisonauftakt

Mit 2800 Passagieren kam die 319 Meter lange „Celebrity Silhouette“ gestern nach Warnemünde.  Fotos: mapp
Mit 2800 Passagieren kam die 319 Meter lange „Celebrity Silhouette“ gestern nach Warnemünde. Fotos: mapp

Mit „Celebrity Silhouette“ und „Regal Princess“ kamen zwei der größten Schiffe nach Warnemünde und in den Rostocker Überseehafen.

svz.de von
06. Mai 2015, 10:00 Uhr

Gleich zum Auftakt der Kreuzfahrt-Saison sind gestern zwei Giganten in den Warnemünde und in den Überseehafen eingelaufen: die amerikanischen Passagierschiffe „Celebrety Silhouette“ und „Regal Princess“. „Beide zählen zu den größten in der Ostsee eingesetzten Kreuzfahrtschiffen und sind zum ersten Mal da“, sagt Christian Hardt, Leiter der Kreuzfahrtschifffahrt der Hafenentwicklungsgesellschaft Rostock (Hero). Ganze 330 Meter misst die „Regal Princess“ und kommt mit 3300 Passagieren, die „Celebrity Silhouette“ ist 319 Meter lang und kam mit 2800 Passagieren.

Damit es auch für die Gäste im Überseehafen attraktiver wird, hatte sich die Hero etwas ganz Besonderes einfallen lassen: „Fahrgastschiffer Dieter Schütt hat mit der ,Hansestadt Rostock’ einen Shuttle zwischen Warnemünde und dem Überseehafen gefahren“, sagt Christian Hardt. Insgesamt 20-mal sei der Inhaber der Blauen Flotte hin- und hergefahren. „Aber es wurde leider nicht so gut angenommen, wie wir uns das erhofft haben“, sagt Hardt. Die genauen Zahlen werden noch ausgewertet. Wenn der Bedarf nach dem Angebot nicht besteht, die Gäste wie gestern mit eigenen Shuttles in die Stadt fahren, will die Hero sich einen neuen Plan überlegen.

Gut angenommen wurde dagegen das Angebot des Busunternehmers Steffen Schütt, der trotz des gleichen Namens nicht mit den Fahrgastschiffern verwandt ist. Er kam mit seinem gelb-schwarzen Bus und dem Angebot einer Stadtrundfahrt in die Östliche Altstadt sowie in die Innenstadt. „Das wurde sehr gut angenommen, 70 Passagiere der ,Celebrity Silhouette wollten mitfahren“, sagt der junge Unternehmer. Vor allem Kirchen besuchen und Shoppen wollen die Besucher.

Glück hatten auch die Passagiere, die mit Sonderzügen nach Berlin fahren wollten. „Sie wurden vom Bahnstreik nicht behelligt“, sagt Hardt. In diesem Jahr gibt es bis zum Ende der Kreuzfahrtsaison am 17. Oktober insgesamt 181 Anläufe, elf Schiffe davon weichen in den Überseehafen aus. Als nächstes kommt die „Aidadiva“ am Freitag ins Ostseebad, Sonnabend folgt die „Aidamar“.

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