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Miteinander : Gibt es ein KTV-Fest parallel zum Fête de la Musique?

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Der noch junge KTV-Verein plant ein Stadtteilfest. Dabei sind die Anwohner ausdrücklich zum Mitreden eingeladen.

Ein Tag und gleich zwei große Feste in der Kröpeliner-Tor-Vorstadt (KTV) – ob und wie das umsetzbar wäre, ist gestern beim zweiten offenen Treffen des KTV-Vereins im Waldemarhof debattiert worden.

Das neue KTV-Fest des Vereins soll primär Kunst, Kultur und Charakter des Szeneviertels widerspiegeln. Anvisiert ist es für den 14. Juni – genau eine Woche vor dem Fête de la Musique. Um den Anwohnern und Ämtern keinen Feier-Akkord aufzubürden, überlegen die Parteien jetzt, die Feste zusammenzulegen. Vereinsmitglieder, Vertreter von Kultur- und Schuleinrichtungen und Anwohner brachten sich in die Debatte ein. Die Veranstalter des Straßenmusikfestes, Felix Trusch und Felix Erbach, plädierten für den gemeinsamen Termin. „Es könnte viele Synergieeffekte geben“, sagt Stefan Nadolny vom Vorstand, „aber schwierig wird es mit der Abgrenzung.“ Was gehört zum Fête de la Musique, was zum KTV-Fest? Für die erste Auflage des neuen Festes, für seine Etablierung sei es wichtig, nicht unterzugehen. Das wurde als Kontrapunkt für den gemeinsamen Termin am 21. Juni herausgearbeitet. Es zu vermeiden, bedürfe guter Organisation – für beide Seiten. Mit der Stadt wird nächste Woche abgeklärt, ob ein gemeinsamer Termin überhaupt möglich ist. Klarer sind schon die Veranstaltungsorte. Das KTV-Fest soll dezentral stattfinden – favorisiert in der Doberaner Straße, im Peter-Weiss-Haus, im Waldemarhof, auf dem Margaretenplatz, in der Niklotstraße, der Borwinschule und zum Abschluss am Matrosendenkmal. Sie sollen verschiedenen Zielgruppen Anlaufpunkte bieten und auch Begegnungsplätze schaffen. Dazu könnten Angebote für Kinder ebenso zählen wie eine Ausstellung zur Historie der KTV und ein DJ-Workshop. Für die Orte sollen sich Arbeitsgruppen und insgesamt eine Steuerungsgruppe finden. Erste Sponsoren, um das Fest überhaupt zu ermöglichen, haben sich gefunden und auch die Stadt schießt einen Förderbetrag zu. Die Einnahmen des Festes fließen in den Verein und sollen andere Projekte im Stadtteil fördern.

Aber auch abseits der Planung des Festes nimmt die Arbeit des KTV-Vereins Gestalt an. Die Mitglieder wollen Stadtteilerkundungen organisieren – zu historischen Orten, aber auch zu Vereinen – für Kitas, Schulen, Anwohner und Zugezogene. Auch ein nicht-kommerzieller Weihnachtsmarkt, ein Neujahrstreffen für die im Stadtteil Aktiven und ein KTV-Dinner, ein besonderer generationsübergreifender Kochabend an mehreren Orten nacheinander, sind im Gespräch.

Der Verein wird zukünftig in den Räumen der Mitgliedsvereine und damit in der Heiligen-Geist-Kirche, dem Peter-Weiss-Haus, dem Waldemarhof und bei Awiro tagen. Das nächste Treffen zum Stadtteilfest ist für den 3. Februar um 16 Uhr im Waldemarhof vorgesehen.

Im Internet: www.ktv-verein.de

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erstellt am 21.Jan.2014 | 12:00 Uhr

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