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Norddeutsche Neueste Nachrichten

24. Oktober 2017 | 06:11 Uhr

Gewerkschaft attackiert die Kameraden

vom

svz.de von
erstellt am 01.Sep.2013 | 07:57 Uhr

Rostock | Trotz der Rückkehr der vier Rostocker freiwilligen Feuerwehren, die vom Ausstand nach dem Späh-Skandal am Freitag in den Dienst zurückgekehrt waren, ist das Verhältnis zwischen den freiwilligen Brandschützern und der Berufsfeuerwehr nachhaltig beschädigt. Diese Ansicht vertritt zumindest die Gewerkschaft der Berufsfeuerwehrleute, die BTB. "Es ist unserer Ansicht nach eine Verhöhnung der Berufsfeuerwehr, wenn die Kameraden der freiwilligen Feuerwehren sich keiner Schuld bewusst sind und sie behaupten, die Verantwortlichen des Skandals wären nicht in ihren Reihen zu finden", so Steffen Sieratzki, stellvertretender BTB-Landesvorsitzender. Nach Ansicht der Gewerkschaft hätte sich auch nicht die Stadt bei den Kameraden aus Groß Klein, Stadtmitte, Gehls dorf und Warnemünde entschuldigen müssen, sondern umgekehrt die Verantwortlichen der freiwilligen Feuerwehren, die für die Datenausspähung und den Ausstand verantwortlich waren, bei den Rostockern und den Kollegen der Berufsfeuerwehr.

Es könne nicht sein, dass durch den aus Sicht der freiwilligen Brandschützer erfolgreichen Ausstand "die Erpressbarkeit der Stadtverwaltung künftig latent vorhanden sein wird", so Sieratzki. Die BTB würde nach den Ereignissen der vergangenen Wochen nun den Personalrat der Rostocker Berufsfeuerwehr bei der Aufarbeitung der Ereignisse unterstützen. Doch dafür seien noch viele interne Gespräche aller Beteiligten notwendig.

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