Fight Night : Gestatten: Mutafjan, Weltmeister

Sieger des Abends: Aram Mutafjan (l.) kann sich im Hauptkampf gegen seinen Gegner aus Tschechien, Marek Prochazka, durchsetzen und gewinnt den Weltmeister-Titel. Als mehrfacher Deutscher Meister und einmaliger Europameister kann er nun auch mit dem begehrten WM-Titel glänzen.
Sieger des Abends: Aram Mutafjan (l.) kann sich im Hauptkampf gegen seinen Gegner aus Tschechien, Marek Prochazka, durchsetzen und gewinnt den Weltmeister-Titel. Als mehrfacher Deutscher Meister und einmaliger Europameister kann er nun auch mit dem begehrten WM-Titel glänzen.

Bei der Rostocker Fight Night in der Allround-Arena hat am Sonnabend vor allem der begehrte Weltmeister-Titel im K1 im Mittelpunkt gestanden.

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17. März 2014, 06:00 Uhr

Bei der Rostocker Fight Night in der Allround-Arena hat am Sonnabend vor allem der begehrte Weltmeister-Titel im K1 im Mittelpunkt gestanden. Lokalmatador Aram Mutafjan und sein tschechischer Kontrahent Marek Prochazka lieferten sich ein packendes Duell. Doch vor dem Höhepunkt des Abends stiegen erst zwölf weitere Kandidaten im K1, Boxen und Kickboxen in den Ring.

Um 19 Uhr begann das Spektakel für die zahlreichen Fans. Durchtrainierte Sportler zwischen 12 und 40 Jahren aus Rostock, Norddeutschland, Berlin und Tschechien waren zum Showdown angereist. Die meisten Kämpfer stellte der gastgebende Verein Allround Sport Gym (ASG) Bulls. Seine neun hochmotivierten Talente konnten zahlreiche Treffer setzen und einige Siege einfahren. Am meisten fieberte der gesamte Verein jedoch dem Kampf von Aram Mutafjan gegen Marek Prochazka entgegen. Aram Mutafjan ist seit sieben Jahren leidenschaftlicher Boxer und hat sich vor fünf Jahren ganz dem Kickboxen verschrieben. Für seine Chance auf den Weltmeister-Gürtel hat er zehn Wochen intensiv trainiert und an Kämpfen in ganz Deutschland teilgenommen. „Ich bin sehr aufgeregt, aber eigentlich sehr gut vorbereitet“, so der 23-Jährige vor dem Fight.

Sein Gegner: Doppel-Weltmeister Marek Prochazka. Doch Mutafjan, mehrfacher Deutscher und Europameister, ließ sich von dem großen Namen nicht beeindrucken. In fünf Runden je drei Minuten zeigte er seine Qualitäten, brillierte und holte am Ende für sich und die ASG Bull den Titel. Nicht nur der 23-Jährige, auch seine Freunde und Vereinsmitglieder freuten sich mit dem Kickboxer und feierten nach dem erfolgreichen Abend auf der After-Show-Party im Dejavue am Stadthafen weiter.

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