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Pakete ohne Schleifen und Bänder abgeben : Geschenke halten den Paketdienst auf

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Das Paketgeschäft der Deutschen Post verdoppelt sich nach ihren Angaben im Advent. Auch andere Versanddienste haben zum Fest ihr Hauptgeschäft. Damit die Geschenke rechtzeitig ankommen, sollte man einige Tipps beachten.

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erstellt am 25.Nov.2011 | 09:46 Uhr

Gelbe Schlitten", "Reifen statt Kufen", "Helfer des Weihnachtsmanns" - Paketdienste vergleichen sich gerne mit Christkind und Co. Ganz unrecht haben sie nicht: Immerhin verteilen sie zu Weihnachten einen bedeutenden Teil der Geschenke. Das Paketgeschäft der Deutschen Post verdoppelt sich nach ihren Angaben im Advent. Auch andere Versanddienste haben zum Fest ihr Hauptgeschäft, bestätigt der Bundesverband Internationaler Express- und Kurierdienste (BIEK). Damit die Geschenke rechtzeitig ankommen, sollte man einige Tipps beachten.

Tipp 1: Die richtige Verpackung

Paketband, Dekoschleifchen oder Folien außen am Paket können in den Versandzentren Probleme machen. Verheddert sich das aufwendig drapierte Nikolauspapier in einem Transportband, könne die Verpackung zerreißen. Und beschädigte Kartons müsse aussortiert werden. Dann ist für sie die Reise erstmal zu Ende, sagt der BIEK, dem Unternehmen wie DPD, FedEx, Hermes, UPS oder TNT angehören.

Der Karton sollte stabil sein und nicht - wie bei vielen Schuhkartons - aus einwandigen Pappen. Für das Innere hat die Deutsche Post eine Faustregel aufgestellt: Je zerbrechlicher der Inhalt, desto weicher das Füllmaterial. Besonders gut eignen sich Styroporchips, Luftpolsterfolie oder Zeitungspapier. Schwere Gegenstände sollten auf dem Paketboden liegen, leichtere darüber. Der Adressaufkleber muss auf der größten Oberfläche des Paktes haften.

Am besten sind Pakete so verpackt und gepuffert, dass sie einen Sturz aus einem Meter Höhe aushalten können. Das rät die Zeitschrift "Computerbild" (Ausgabe 24/11), die in einem Test vier Paketdienste verglichen hat. Denn zimperlich gingen die Dienstleister mit der Ware nicht immer um. Kommt trotz Chips, Folie oder Papier doch mal etwas beschädigt beim Empfänger an, müsse nicht der Empfänger, sondern immer der Absender aktiv werden und den Schaden innerhalb einer Woche melden, erklärt der Deutsche Verband für Post, Informationstechnologie und Telekommunikation (DVPT).

Wer Zeit sparen will, kann den Paketschein bei allen Anbietern statt am Schalter auch auf der Internetseite ausfüllen. Das geht nicht nur schneller, sondern spart laut "Computerbild" je nach Anbieter auch noch bis zu zwei Euro. Außerdem lasse sich online vereinbaren, dass der Postbote Pakete zu Hause abholt. Das kostet jedoch extra.

Tipp 2: Rechtzeitiges Absenden

Soll das Präsent rechtzeitig unter dem Baum sein, muss der Absender sich an gewisse Fristen halten. Die Deutsche Post und Hermes beispielsweise geben als spätesten Termin für den Gang zum Schalter den 22. Dezember an. Was bis 12 Uhr abgegeben ist, komme noch rechtzeitig zum Heiligen Abend an. Päckchen für Empfänger in Nachbarländern sollten nach Angaben der Post spätestens bis zum 15. Dezember losgeschickt werden. Für andere EU-Länder sei der 12. Dezember der Stichtag. Für alle übrigen Länder müssten die Pakete schon spätestens am 3. Dezember geschnürt sein - außer der Absender wählt Expressvarianten. Dieser Service kostet aber extra. Auf Paketen, die ins Ausland reisen, sollte laut DVPT außerdem in der Landessprache der Zielregion stehen: "Bei Unzustellbarkeit zurück an den Absender."

Eine Garantie, dass die Pakete dann pünktlich ankommen, gibt es aber nicht. "Wenn es am 22. Dezember flächendeckend Eisregen gibt, wird sicher das eine oder andere Paket nicht rechtzeitig ankommen", sagt Hugo Gimber von der Deutschen Post. Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte seine Weihnachtspost zehn Tage vor dem Fest losschicken, rät Serkan Antmen vom DVPT.

Tipp 3: Bei Wertsachen auf Pakete zurückgreifen

Ob Geschenke als Paket oder Päckchen verschickt werden, hängt auch davon ab, welchen Wert sie haben. Denn: Versichert sind nur Pakete, nicht aber Päckchen, sagt Serkan Antmen. "Wenn es um größere Werte geht, sollte man deshalb lieber ein Paket nehmen. Paket ist quasi Vollkasko", ergänzt Hugo Gimber . Mit bis zu 750 Euro seien Pakete je nach Anbieter versichert, fanden die Tester der "Computerbild" heraus.

Ein weiterer Unterschied sei, dass Paket-Versender im Internet immer lückenlos mitverfolgen können, wo sich sein Geschenk gerade befindet. Auch das Gewicht des Weihnachtsgeschenks spiele bei der Unterscheidung zwischen Paket und Päckchen eine Rolle: Päckchen seien zwar günstiger, dürften aber nicht schwerer als zwei Kilogramm sein.

Keine Rolle spielt dagegen das Gewicht bei der Lieferzeit - "es sei denn, es handelt sich um Sperrgut", so Gimber.

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