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Norddeutsche Neueste Nachrichten

17. Dezember 2017 | 14:57 Uhr

Hansa gesichert : Geschäftsstellen-Deal perfekt

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Die Rostocker Bürgerschaft hat ihr Okay zum Verkauf des Gebäudes an eine Leasinggesellschaft gegeben.

von
erstellt am 03.Sep.2014 | 21:00 Uhr

Der FC Hansa Rostock kann endgültig aufatmen. Die Bürgerschaft der Hansestadt hat dem Verkauf der Vereins-Geschäftsstelle zugestimmt. Damit ist auch die Lizenz für die aktuelle Fußball-Drittliga-Saison 2014/2015 abgesichert.

Nur mit dem Verkaufserlös in Höhe von einer Million Euro hatte Hansa Ende Mai eine vom DFB geforderte Liquiditätsreserve von 1,2 Millionen Euro aufbringen können. Die Aufnahme von Krediten oder Bürgschaften war im Zusammenhang mit dem mittlerweile vollzogenen Schuldenschnitt nicht möglich. Der Verkauf der Geschäftsstelle an eine Leasinggesellschaft blieb als letzter Ausweg.

Allerdings steht sie auf einem Grundstück, für das die Hansestadt mit dem Verein schon 1991 einen Erbbaurechtsvertrag abgeschlossen hatte. Dieser hat eine Laufzeit von 50 Jahren. Deswegen muss die Bürgerschaft als vertretungsberechtigtes Gremium für die Hansestadt jedem Verkaufswunsch von Seiten des Vereins zustimmen. Dabei ist es egal, ob es sich um Teile des Grundstücks selbst oder um Gebäude handelt, die sich auf ihm befinden.

Über ein Sale-Lease-Back-Geschäft will Hansa seine Geschäftsstelle innerhalb der nächsten zehn Jahre zurückerwerben. Der Deal war nicht nur für die Lizenzerteilung Voraussetzung, sondern auch für den Schuldenschnitt. Mit der vorfristigen Inanspruchnahme einer Bürgschaft des Landes Mecklenburg-Vorpommern in Höhe von 2,5 Millionen Euro durch den FC Hansa verzichteten die Gläubigerbanken – DKB und Ospa – auf rund acht Millionen Euro.

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