zur Navigation springen
Norddeutsche Neueste Nachrichten

17. Dezember 2017 | 09:19 Uhr

Zoo Rostock : Geparden erobern Rostocks Herzen

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Die fünf Raubkatzenbabys im Zoo heißen jetzt Makeda, Mali, Mayla, Thabo und Akin

von
erstellt am 18.Jul.2015 | 15:00 Uhr

„Oh, sind die süß“, raunte es gestern Nachmittag vor dem Gepardengehege des Rostocker Zoos durch die wartende Menschenmenge. Der Grund für den kollektiven Gefühlsausbruch waren die fünf Babys von Gepardendame Malika. Die flauschigen Raubkätzchen wurden gestern offiziell getauft. Auf die Namen Makeda, Mali und Mayla hören nun die drei weiblichen Jungtiere. Ihre Brüder heißen Thabo und Akin.

Die Namen sind aus mehr als 400 Vorschlägen ausgewählt worden. Der Zoo und die Rostocker Straßenbahn AG (RSAG), deren Patenschaft für die Rostocker Geparden mittlerweile schon Tradition ist, hatten die öffentliche Namenssuche gestartet. Einzige Maßgabe dabei: Die Namen sollten afrikanischen Ursprungs sein. „Wir haben im Internet recherchiert“, sagt Denise Hoop aus Hohenfelde. Gemeinsam mit ihren Kindern Maya und Lucy sowie Ehemann Olaf hat sie sich schließlich für Akin entschieden – der letztlich für einen der beiden Gepardenjungen ausgesucht wurde. Dorothea Klindt aus Hamburg hat den Namen Mayla vorgeschlagen. „Ich habe mich vorher gefragt, was wünsche ich einem kleinen Geparden und habe dann recherchiert, welche afrikanischen Namen diese Bedeutung haben“, erzählt sie. Mayla bedeutet übersetzt kleine Schönheit.

Ganz geheuer war den Fünflingen der Andrang zu ihrer Taufe jedoch nicht. Mutter Malika und die Pflegerinnen Ellen Hinz und Andrea Marx warteten jedenfalls einige Minuten vergeblich auf die Kleinen. Nach einigen Minuten tapsten zwei von ihnen langsam und vorsichtig ins Freie, um die Lage zu sondieren. Schon damit sorgten sie für Verzückung bei den Zoo-Besuchern, die sich dicht an dicht vor dem Zaun drängelten, um einen Blick zu erhaschen. Nach wenigen Minuten folgten auch die letzten drei Geparden. Zunächst trauten sie sich zwar noch nicht, sich auf das Essen in den extra vorbereiteten Futternäpfen zu stürzen, aber nach einer Weile kauten sie schon genüsslich. Ihr Publikum beobachteten sie dabei immer aus neugierigen Augen. Die Herzen der Rostocker haben sie mit diesem Blick im Sturm erobert.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen