Warnemünde : Geldspritze für Sportschule

Mit der Zusage für Investitionsmittel kann perspektivisch die Landessportschule aufgewertet werden.
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Mit der Zusage für Investitionsmittel kann perspektivisch die Landessportschule aufgewertet werden.

Minister sprechen sich für die Verbesserungen an diesem Standort aus

svz.de von
30. August 2016, 21:00 Uhr

Für die Sportschule Warnemünde gibt es Hoffnung auf eine Verbesserung der nicht gerade rosigen baulichen Situation. Innenminister Lorenz Caffier (CDU) hat sich jetzt für eine Verbesserung der Bedingungen dieser Einrichtung auf der Mittelmole ausgesprochen. Der Landessportbund hatte ihm Vorplanungen in Form einer Machbarkeitsstudie präsentiert. „Für die Aus- und Fortbildung innerhalb der Sportorganisation unseres Landes mit 245 000 Mitgliedern ist diese Einrichtung ebenso unverzichtbar wie für eine Vielzahl von nationalen Sportveranstaltungen im Breiten- und im Leistungssport“, so Caffier. Weil die finanzielle Dimension zwischen zehn und zwölf Millionen Euro liegt, will Caffier diese Schule als sportpolitischen Schwerpunkt in der neuen Legislaturperiode verankern. Auch Wirtschaftsminister Harry Glawe (CDU) plädiert dafür, die Ressourcen zu bündeln. „Wenn alle ihre Hausaufgaben machen, dann ist das Vorhaben beispielhaft für die touristische Entwicklung des Breiten- und Spitzensportes in Mecklenburg-Vorpommern“, sagt er. „Für uns ist das ein positives Signal vom Sport- und vom Wirtschaftsminister des Landes“, sagt Torsten Haverland, Geschäftsführer des Landessportbundes MV. Als Erstes ist die Sanierung der desolaten und seit einiger Zeit gesperrten Stegfläche geplant. „Dazu sind wir auch mit der Stadt im Gespräch“, sagt Haverland. „Wir hoffen, dass es hier nach der Saison 2017 losgehen kann, das kostet alles viel Zeit.“

Auch die Aufwertung der Landessportschule Yachthafen Warnemünde ist ein weiteres Anliegen: Drei Varianten sind für die Machbarkeitsstudie erarbeitet worden. Die Fläche gehört dem Landessportbund, sie soll alle Funktionen erfüllen vom Bundesnachwuchsstützpunkt bis hin zum Seminarbereich für ehrenamtlich Tätige. Tendenziell plädiert Haverland hier eher für einen Neubau. Das erfordert neben der Klärung aller Grundstücksfragen einen Architekturwettbewerb. Mit einem solchen rechnet Haverland Ende 2018 und mit dem Beginn des Vorhabens im Jahr 2019. Auch wenn die Zusagen sicher nicht ohne Grund vor der Landtagswahl getätigt wurden: „Für mich kommt es nur darauf an, dass alle ihr Wort halten“, sagt Haverland.

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