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Norddeutsche Neueste Nachrichten

14. Dezember 2017 | 14:17 Uhr

Theater : Gefangen im Teufelskreis der Arbeit

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Wie funktioniert der Mensch in der Gesellschaft? Dominiert die Arbeit heute das gesamte Leben? Und wer sind die Opfer dieses Systems? Diesen Fragen will sich die neue Inszenierung an der Hochschule für Musik und Theater Rostock stellen.

von
erstellt am 09.Apr.2014 | 12:00 Uhr

Wie funktioniert der Mensch in der Gesellschaft? Dominiert die Arbeit heute das gesamte Leben? Und wer sind die Opfer dieses Systems? Diesen Fragen will sich die neue Inszenierung an der Hochschule für Musik und Theater Rostock (HMT) stellen. Die Studenten des dritten Studienjahres zeigen „Der Goldene Drache“ von Roland Schimmelpfennig. Am Sonnabend um 19.30 Uhr wird im Katharinensaal Premiere gefeiert.

Elf Studenten haben unter der Leitung der Gastregisseurin Nina Hellmuth mehr als fünf Wochen an dem Stück gearbeitet. Das begann mit Überlegungen dazu, was das Thema mit dem eigenen Leben zu tun hat, und mit einer ganzen Reihe Improvisationen. „Daraus hat sich viel entwickelt“, sagt Hellmuth.

Zur Handlung: Im Thai-China-Restaurant Der Goldene Drache arbeiten die Köche im Akkord – auch der kleine Chinese, dem sein Zahn Probleme macht, der aber mangels Krankenversicherung nicht zum Arzt gehen kann. Die Gäste – lauter zerbrochene Lebensträume, gefangen im Teufelskreis der Gesellschaft. Nur eine Stewardess ahnt, dass ein Ausstieg möglich ist.

Den kleinen Chinesen spielt Joseph Bundschuh. Für ihn ist es ein hochpolitisches Stück: „Als Theater wollen wir einen Raum aufmachen, in dem diskutiert werden kann.“ Mit „Der Goldene Drache“ nehmen die Studenten im Juni am Treffen der Schauspielschulen in München teil.

Termine: Sonnabend und Sonntag sowie am 30. und 31. Mai jeweils 19.30 Uhr

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