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Norddeutsche Neueste Nachrichten

23. November 2017 | 19:51 Uhr

Geduldsprobe auf der B 103

vom

svz.de von
erstellt am 03.Aug.2012 | 10:03 Uhr

Warnemünde | Sobald die Sonne hinter den Wolken hervorkommt, zieht es Einheimische und Urlauber magnetisch ins Ostseebad. Mit der Strandlust wird es voller auf der Stadtautobahn vor Warnemünde. Es ist viel Geduld gefragt, weil sich die Autolawinen kurz vor dem Ortseingang im Schritttempo bewegen. In diesen Phasen sollten Nutzer der Stadtautobahn etwas mehr Zeit einplanen für ihren Weg.

Bis zu 1500 Fahrzeuge pro Stunde

Diese Tendenz verstärkt sich bei Mehrfachanläufen von Kreuzfahrtschiffen, wie es kürzlich der Fall war und auch heute wieder sein kann, wenn gleich drei Luxus-Schiffe erwartet werden. Eines liegt allerdings im Überseehafen. "Dann kommt zum normalen Berufs- und Wirtschafts- auch der touristische Verkehr, wo in Spitzenzeiten bis zu 1500 Kraftfahrzeuge pro Stunde auf der Stadtautobahn registriert werden", sagt Heike Schröder, Abteilungsleiterin aus dem Rostocker Tief- und Hafenbauamt. Sie ergänzt: "Davon beträgt der hohe Anteil an Linksabbiegern etwa 1000 Autos pro Stunde." Diese Verkehrsbelastung führe zwangsläufig zu Stauerscheinungen auf der Stadtautobahn. Bei Stauerkennungen an Lichtsignalanlagen stehen grundsätzlich zwei Möglichkeiten der Einflussnahme zur Verfügung: "Man kann die Freigabezeit auf der Hauptrichtung zu Lasten anderer Verkehre erhöhen oder den Zufluss zum Staubereich drosseln", erklärt Schröder. In Abstimmung mit der Verkehrsbehörde wurde die Zeit der Grünphase zu Gunsten der Hauptrichtung geändert. Dabei wurde die Freigabe der Nebenrichtung am Knoten B 103, Richard-Wagner- und Rostocker Straße vorgenommen. "Befriedigende Ergebnisse konnten damit nicht erzielt werden, weil durch die Suche nach Parkplätzen ein Rückstau entstanden ist, sodass die Autos teilweise ihr Ampel-Grün nicht nutzen konnten", sagt Schröder.

Warnowtunnel verzeichnet höheres Verkehrsaufkommen

Seit die Alte Bahnhofstraße nach Warnemünde geschlossen ist, fließen die 660 Kraftfahrzeuge, die diesen Weg gewählt haben, in die genannten Zahlen mit ein. Auch im Warnowtunnel ist ein höheres Verkehrsaufkommen in Richtung Warnemünde gemessen worden. Verbessert hat sich mit dem Ausbau der Karl-F.-Kerner-Straße die Zufahrt zum Fährterminal.

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