zur Navigation springen
Norddeutsche Neueste Nachrichten

22. November 2017 | 19:40 Uhr

Warnemünde : Gastromeile verführt die Gaumen

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Endspurt an der Promenade zu Silvester und zum Warnemünder Turmleuchten. Auch Regisseur Torsten Sitte hat alles im Griff.

svz.de von
erstellt am 29.Dez.2015 | 18:38 Uhr

Sein Telefon klingelt momentan ständig. Jens Bergel von der W. Holz GmbH ist der Mann, der bei der Gastromeile auf der Promenade und unterm Leuchtturm den organisatorischen Hut aufhat. „Wir haben 15 Händler dabei“, sagt der Rostocker. „Die Anzahl der Hütten ist höher, weil manche Unternehmen mit mehreren Ständen da sind“, sagt er. Es gibt Fischwaren, Crepes, Schmalzkuchen, Waffeln, Currywurst und noch vieles mehr. Weil sie im vergangenen Jahr solchen Anklang gefunden hat, wird auch wieder eine Stockeisbahn eingerichtet, an der die Leute, die dort Glühwein oder etwas anderes kaufen, sich gratis erfreuen dürfen.

Ab heute, am späten Vormittag, sind die Stände geöffnet. Silvester wird hier mindestens bis um ein oder zwei Uhr etwas zu kaufen sein. Zum Warnemünder Turmleuchten dürfen die Stände auch nach dem Event auf haben dürfen – länger als sonst. Das wurde mit der Polizei abgestimmt, „damit der Besucherstrom zur S-Bahn entzerrt wird, wenn einige bleiben und andere gehen“, so Bergel.

Traditionsgemäß haben die Männer vom Elektro-Anschluss-Service (EAS) die Installationen der Leitungen übernommen. Es werden 3500 Meter Starkstromkabel auf dem Veranstaltungsgelände verlegt. „Die würden für ein kleines Dorf reichen“, sagt Roland Jürss vom EAS.

Gigantisch ist auch die Dimension, die für das Warnemünder Turmleuchten am Neujahrstag an Technik benötigt werden: Das technische Equipment füllt in der Summe zehn Lasterladungen. Es sind 800 Meter Absperrzäune notwendig, die Anlage für die Beschallung zwischen Promenade und Hotel Neptun und am Strand hat 64 Kilowatt. Es werden 1500 Meter Tonkabel eingeplant, 40 Scheinwerfer hat die Lichtanlage. Für das Feuerwerk werden 300 Kilogramm Sprengstoff benötigt, die Raketen fliegen bis zu 120 Meter hoch. Die vier Laseranlagen verfügen über eine Farbpalette mit 16,7 Millionen Nuancen.

Jeder der 160 Mitwirkenden kennt seine Aufgaben und die Verantwortung dafür. „Es gibt nur einen Versuch, das Turmleuchten ist die ganz hohe Schule der Event-Inszenierung“, sagt Regisseur Torsten Sitte.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen