Ganz Rostock zählt die Tage bis zur Eröffnung

Sandmassen in Bewegung: Im Außenbereich des Darwineums gibt es für die Bauarbeiter noch am meisten zu tun. Dana Bethkenhagen
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Sandmassen in Bewegung: Im Außenbereich des Darwineums gibt es für die Bauarbeiter noch am meisten zu tun. Dana Bethkenhagen

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02. September 2012, 06:31 Uhr

Gartenstadt | Der Countdown für die Eröffnung des Darwineums läuft. In vier Tagen können die Rostocker ihr neues Affenhaus endlich in Besitz nehmen. Doch bis zur feierlichen Eröffnung am Freitag ist noch viel zu tun. Seit Tagen schwitzen die Bauarbeiter, Handwerker und Künstler, um den Millionen-Bau auch rechtzeitig fertig zu bekommen. Überstunden am Abend und am Wochenende sind gerade Alltag für die fleißigen Helfer, doch alle wissen auch, wofür sie so hart schuften. Bis zur Eröffnung schauen die NNN nun täglich auf der Großbaustelle am Barnstorfer Wald vorbei und berichten über die letzten Handgriffe.

Vor allem im Außenbereich gibt es noch jede Menge zu tun. Bagger schieben die Sandmassen umher und schütten an anderer Stelle Mutterboden auf, wo bald üppiges Grün wachsen soll. Willi Habel von Rostocker Galabau verlegt inmitten des ganzen Trubels Pflastersteine im Akkord und sorgt dafür, dass die künftigen Darwineums-Besucher trockenen und sauberen Fußes ihr Ziel erreichen. Mit seinen Kollegen spricht er dabei nur noch wenig, denn die Zeit drängt und alle sind sich dessen bewusst. Jeder Handgriff sitzt und der Weg wächst zusehends. Hat es Habel wieder ein Stück weiter geschafft, kommt hinter ihm schon ein Kollege, füllt die Zwischenräume mit Kies auf und wässert den Weg.

Wenn am Ende alle Steine liegen, warten schon wieder neue Aufgaben auf den jungen Mann. In den Außengehegen der Primaten fehlt noch einiges. Der Wasserlauf, der die Gehege säumt und voneinander trennt, muss noch befüllt werden. Dazu werden Steine aufgeschüttet. Außerdem müssen andere Wege, die um das Darwineum herumführen, bearbeitet werden. Ein paar Bänke fehlen hier auch noch. Sie liegen derzeit unbefestigt am Rande der Baustelle und sollen die Zoo-Besucher schon bald zum Verweilen einladen. "Am Freitag werden wir hier mit allem fertig sein - um 16 Uhr, pünktlich zur Eröffnung", sagt Habel überzeugt. Dafür sind seine Kollegen und er schließlich im Dauereinsatz.

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