Für den guten Zweck : „Gaben der Hoffnung“ erhellen die Weihnachtszeit

Auf die Arbeit, die in der Holzwerkstatt geleistet wird, ist Hartwig Vogt, Leiter des Integrativen Betreuungszentrums, stolz. Unter der Anleitung durch den Arbeitspädagogen Sebastian Wegner (hinten Mitte) fertigen Reinhard Meyer und Silvio Ramm beim Arbeitstraining solide Holzbänke aus heimischem Lärchenholz.
Auf die Arbeit, die in der Holzwerkstatt geleistet wird, ist Hartwig Vogt, Leiter des Integrativen Betreuungszentrums, stolz. Unter der Anleitung durch den Arbeitspädagogen Sebastian Wegner (hinten Mitte) fertigen Reinhard Meyer und Silvio Ramm beim Arbeitstraining solide Holzbänke aus heimischem Lärchenholz.

Rostocker Stadtmission und die NNN starten Spendenaktion, um Obdachlosen zu helfen.

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29. November 2014, 12:00 Uhr

„Dass Menschen auf unseren Straßen erfrieren, darf nicht passieren“, sagt Rolf Gauck von der Rostocker Stadtmission. Und dennoch gibt es immer wieder Todesfälle im Winter. Erst Anfang Januar ist am Rostocker Steintor ein Obdachloser tot aufgefunden worden.

Aktuell leben fast 400 Menschen in Rostock auf der Straße. Damit sie in den kalten Monaten Zuflucht finden, engagieren sich Gauck und seine Kollegen mit der Odachlosenhilfe. Im Güterbahnhof und im Hawermannweg können die betroffenen Personen unterkommen. Dort werden sie von einem 35-köpfigen Team aus Sozialarbeitern, Familien- und Suchttherapeuten betreut. „Die Schutzlosigkeit der Straße macht krank. Wir bieten einen sauberen und sicheren Schlafplatz, warmes Essen, medizinische Versorgung und Hilfe zur Selbsthilfe“, so Gauck.

Mit der Aktion „Gaben der Hoffnung“, die heute offiziell startet, sollen Projekte finanziert werden, die das Hilfskonzept der Stadtmission unterstützen. Im vergangenen Jahr konnten bei der Spendenaktion mehr als 10 000 Euro gesammelt werden. Mit dem Geld wurden Holz- und Fahrradwerkstatt ausgestattet. „Wenn unsere Bewohner merken, dass sie mit ihren eigenen Händen etwas schaffen können, gibt es ihnen Selbstwertgefühl“, sagt Gauck.

Damit auch in diesem Jahr ein anständiges Sümmchen zusammenkommt, verkaufen die Herren vom Round Table 202 wieder an jedem Sonnabend im Advent Kinderpunsch und Glühwein. Auch heute stehen sie von 13 bis 20 Uhr in der Schwaanschen Straße mit ihrem gemütlichen Stand. „Wir sammeln, um Menschen in größter Armut oder ohne eigene Wohnung die schwere Weihnachtszeit etwas zu erhellen“, sagt Jan Brockmann vom Round Table, der sich jedes Jahr über diese Aktion freut.

So funktioniert das Spenden: Liebe Leserinnen und Leser, Sie können die Aktion unterstützen, indem sie Ihren Wunschbetrag auf folgendes Spendenkonto überweisen:

Bank für Sozialwirtschaft, IBAN: DE67 1002 0500 0003 8806 00, BIC: BFSWDE33BER

Als Betreff müssen Sie das Stichwort „Gaben der Hoffnung“ angeben.

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