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22. September 2017 | 04:42 Uhr

Fünf Bands an einem Tag

vom

svz.de von
erstellt am 28.Jun.2013 | 06:49 Uhr

Schmarl | Wenn Jupiter Jones, Materia, Max Herre, Großstadtgeflüster und Minitimer Katzenposter alle gemeinsam für einen Tag in den hohen Norden kommen, hat das einen guten Grund: "Rostock rockt". Das Festival auf dem IGA-Gelände steht bereits in den Startlöchern. Am 6. Juli wird die große Parkbühne zu einem Ort der musikalischen Superlative. "Es ist ein Festival für die Rostocker", sagt Veranstalter Thorsten Schulz. ",Rostock rockt’ bezieht sich nicht auf die Musik, sondern auf die Stadt selbst. Rostock hat das Potenzial für solche Veranstaltungen. Rostock ist eine richtig coole Stadt. Rostock fetzt."

Aus Veranstaltung soll Konzertreihe werden

13 700 Karten stehen für die Veranstaltung zum Verkauf, mehrere tausend sind bereits unter die Leute gebracht. "Die Idee ist gut eingeschlagen. Die Stadt ist es wert, etwas Eigenes zu haben", so Schulz.

"Rostock rockt" soll eine Veranstaltungsreihe werden, das Event einen festen Platz im Festival-Kalender bekommen und zukünftig immer am ersten Juliwochenende stattfinden. Performen in diesem Jahr ausschließlich deutschsprachige Künstler, sollen bereits im nächsten Jahr internationale Gäste mit dabei sein. "Ich denke da beispielsweise an einige Bands aus Großbritannien. Die Anfragen bei den Managements laufen bereits", erzählt Schulz. Aber auch Bands wie die Fantastischen Vier stehen auf seiner Künstler-Wunschliste. Der Organisator kann sich darüber hinaus vorstellen, das Festival in ein paar Jahren mehrtägig auszulegen. "Aber das muss sich entwickeln. Ich liefer die Basis. Was draus wird, entscheidet das Publikum."

Die Idee, ein Festival in Rostock als feste Veranstaltung zu etablieren, hatte der Finanzmanager schon vor vielen Jahren. Damals fehlte ihm das Kapital. Doch an seinem Traum hat er festgehalten. Für das erste "Rostock rockt" wünscht Schulz sich vor allem, "dass es voll wird, dass die Leute einen schönen Tag haben, dass alle mit einem guten Gefühl nach Hause gehen und im nächsten Jahr gerne wieder kommen."

Das Line-up liefert dafür die nötige Grundlage. "Das ist abwechslungsreiche Musik, die gute Laune macht, bei der man abschalten kann. Da ist für jeden etwas dabei", findet der Veranstalter. Auch dass zwei Rostocker Künstler auftreten, ist kein Zufall. "Mein Herz schlägt für Rostock", beteuert Schulz. Genau aus diesem Grund nutzt der gebürtige Wismarer sein Festival auch dazu, junge Musiker zu unterstützen. Er hat den "Rostock rockt" -Nachwuchsförderpreis ins Leben gerufen, bei dem Newcomer-Bands in einem spannenden Wettbewerb gegeneinander antreten.

Bereits im Mai wurde das Halbfinale ausgetragen. Überzeugen konnten Rabaukendisko und Joggä & Schlips. Beide Bands stehen auch beim Festival auf der Bühne. Noch vor der offiziellen Eröffnung zeigen sie im Nachwuchsförderpreis-Finale, was sie draufhaben. Gleichzeitig setzt sich Schulz für nierenkranke Kinder ein. Er sammelt für die Dialysestation der Universitätsklinik in der Hansestadt. "1600 Euro konnten wir schon übergeben. Damit soll das Engagement aber nicht aufhören", sagt er. Auch auf dem "Rostock rockt" -Festival werden Spendenboxen aufgestellt. "Niemand soll sich gezwungen fühlen, an dem Tag zu spenden. In erster Linie sollen die Konzerte genossen werden."

Der Festival-Initiator weiß auch schon, wie das Wetter wird: "23 Grad am Tag und ein sternenklarer Himmel am Abend." Eine ideale Vorstellung, denn Schulz hat sich als kleines i-Tüpfelchen für die Festivalbesucher überlegt, am IGA-Strand eine ganztägige Chillout-Area einzurichten - inklusive DJ-Set, Strandkörben, Cocktail- und Bierbar, Barbecue-Grill und Lagerfeuer.

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