Rostock : „Fridolin“ hilft Familien in Not

Die Mitarbeiter von „Fridolin“ feierten ihr fünfjähriges Bestehen: Daniela Siegl, Isabel Pigorsch, Petra Torbicki-Zeeh, Christiane Finck, Christine Johnson, Fanny Reimann, Amelie Woitzek und Thomas Jorzyk (von links).
Die Mitarbeiter von „Fridolin“ feierten ihr fünfjähriges Bestehen: Daniela Siegl, Isabel Pigorsch, Petra Torbicki-Zeeh, Christiane Finck, Christine Johnson, Fanny Reimann, Amelie Woitzek und Thomas Jorzyk (von links).

Projekt des ASB gibt es seit fünf Jahren in Lichtenhagen / Mitarbeiter begleiten auf dem Weg durch Krisen

svz.de von
18. Juli 2014, 11:00 Uhr

„Fridolin“ – dieser Name steht für ein glückliches Familienleben und soll gestressten Eltern den Alltag erleichtern, damit ihre Kinder in einem glücklichen Umfeld aufwachsen. Beim Arbeiter Samariter Bund (ASB) im Rostocker Stadtteil Lichtenhagen besteht dieses Familienprojekt seit fünf Jahren.

Die Mitarbeiter in der Malchiner Straße 14 haben das kleine Jubiläum gebührend gefeiert. Sie öffneten die Türen der Einrichtung, um Familien und anderen Institutionen die Gelegenheit zu geben „Fridolin“ besser kennenzulernen.

„Unser Konzept ist ein innovatives und in Rostock einmaliges Angebot für Familien, in denen über einen längeren Zeitraum krisenhafte Bedingungen bestehen, die deshalb das Zusammenleben in der Familie gefährden“, erklärt Teamleiterin Daniela Siegl die Philosophie der Einrichtung. So soll geholfen werden, die Konflikte zu lösen, um eine Unterbringung der Kinder in Pflegefamilien oder Heimen zu verhindern. „Fridolin“-Familien werden in mehreren Phasen betreut, um wieder gemeinsam die Herausforderungen des Lebens zu bewältigen. Oft sorgen plötzliche Umstände wie beispielsweise Verschuldung, Scheidung oder Arbeitslosigkeit für eine Überforderung der Mütter und Väter. Die Kinder werden dann häufig vernachlässigt. „Fridolin“ zeigt den Weg aus dem Dilemma und ebnet die Strecke durch die Behördengänge, zeigt Lösungen auf und hilft mit Rat und Tat aus der Krise.

Auch viele Familien, die in dem Projekt untergebracht waren, kamen zum Jubiläum, um sich noch einmal bei den Mitarbeitern für die Unterstützung zu bedanken.





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