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Norddeutsche Neueste Nachrichten

25. November 2017 | 09:12 Uhr

HALLOWEEN : Freigeister bringen Rostocker Horrorstorys

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Pünktlich zum Fest der schaurigen Kostüme zeigt das Schauwerk Gruselgeschichten aus der Hansestadt.

svz.de von
erstellt am 31.Okt.2014 | 21:04 Uhr

Es gibt sie – die unerklärlichen Fälle der Geschichte, Spuk- und Kriminalgeschichten aus Rostock und Mecklenburg, von denen manche noch zu berichten wissen. Die junge Theatergruppe Freigeister ist ihnen auf den Grund gegangen. „Wir haben das Stadtarchiv nach Kriminalgeschichten durchforstet“, sagt Christof Lange. Er ist der künstlerische Leiter der Theatergruppe. Und die Kreativen wurden fündig, in teils handgeschriebenen Aufzeichnungen haben sie mysteriöse Fälle entdeckt und für die Bühne aufbereitet.

Sechs Kriminal- und vier Spukgeschichten haben sie ausgewählt. Passend zum Fest Halloween, das sich seit einigen Jahren immer mehr in Norddeutschland eingenistet hat, bringen die Freigeister ihre „Rostock Horrostorys“ morgen um 19 und 21 Uhr im Schauwerk, dem ehemaligen TiS am Warnowufer 65, auf die Bühne. „Wir nutzen das ganze Theater“, sagt Lange. Die Besucher werden zunächst durch das Schauwerk geführt und das Gruseln gelehrt. In Ich-Perspektive werden die Geschichten erzählt und vom Schauspiel ergänzt.

Darunter ist zum Beispiel die Geschichte vom Ungetier. Es wütete 1669 in der Rostocker Heide, riss Tiere und forderte auch menschliche Opfer. Eines Tages machte sich ein hiesiger Jäger auf den Weg, das Ungetier zu besiegen. Der Jäger kehrte nie zurück. Aber mit ihm verschwanden auch die schaurigen Vorfälle in der Rostocker Heide. Auch Geschichten über eine Hexenverbrennung aus dem Jahr 1750 und verschwundene Kinder haben die Freigeister aufgearbeitet. Sie wollen es den Besuchern schaurig schön bereiten – passend zu Halloween.

Karten für die „Rostock Horrorstorys“ gibt es noch an der Abendkasse. Sie öffnet gegen 18 Uhr. Das nächste große Stück – „Hänsel und Gretel“ als Weihnachtsmärchen – ist übrigens schon in der Mache.

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