Jagen in Rostock : Forstamt vergibt die Jagdscheine

Wer in der Rostocker Heide auf die Jagd gehen möchte, kann jetzt Begehscheine erwerben.
Wer in der Rostocker Heide auf die Jagd gehen möchte, kann jetzt Begehscheine erwerben.

Interessenten können sich noch bis zum 24. März anmelden. Rostocker Heide gilt als ideales Revier.

svz.de von
14. März 2016, 05:00 Uhr

Halali – so tönt es bald wieder in der Rostocker Heide. Denn das Stadtforstamt Rostock bietet für das Jagdjahr 2016/2017 wieder die Möglichkeit, in dieser einzigartigen Landschaft zu jagen. Interessierte Männer und Frauen können dafür verschiedene Jagderlaubnisscheine erwerben. Die Bedingungen sind vor den Toren der Hansestadt ideal: Wer sich sowohl längerfristig für ein attraktives Jagdgebiet als auch für die Konzentration auf Naturerlebnis und jagdlichen Erfolg entscheiden möchte, findet in der Rostocker Heide dafür beste Voraussetzungen.

Seit Kurzem werden entgeltliche Jagderlaubnisscheine – so genannte Begehscheine – für die Saison 2016/17 ausgeschrieben. Diese enthalten die Berechtigung, für ein Jagdjahr in einem vorgesehenen Pirschbezirk der Rostocker Heide zu jagen. Anschließend können sie in der Regel jährlich verlängert werden, sofern der Mindestabschuss von drei Stücken Schalenwild erreicht wird.

In allen Pirschbezirken können die heimischen Schalenwildarten Rot-, Dam-, Schwarz- und Rehwild bejagt werden. Der Abschuss ist nur durch den Gesamtabschussplan für den Eigenjagdbezirk der Rostocker Heide begrenzt. Außerdem weisen die Experten darauf hin, dass in den städtischen Forsten nur bleifreie Munition zugelassen ist.

Das Stadtforstamt bietet den Interessenten mit den Begehscheinen unter anderem die selbstständige Einzeljagd im zugewiesenen Pirschbezirk, die Beteiligung an zwei Gemeinschaftsjagden – der jährlichen Hubertus- sowie der Revierjagd –, dazu eine sehr gute jagdliche Infrastruktur und eine reibungslose Wildvermarktung sowie jederzeit Unterstützung bei allen jagdlichen Fragen an.

Die entsprechenden Pirschbezirke sind in Listen zusammengefasst, aus denen Größe, Lage, Grenzen und der zugeordnete Abschuss ersichtlich sind. Einschließlich Übersichtskarten und Vergabebedingungen können diese Listen noch bis zum 24. März im Internet sowie beim Stadtforstamt und bei der Unteren Jagdbehörde im Stadtamt eingesehen werden. Außerdem können über das Stadtforstamt auch Führungen zu einzelnen Jagdgebieten vereinbart werden. Wer eine solche Jagderlaubnis erhalten möchte, sollte sein schriftliches und unterzeichnetes Gebot in einem verschlossenen Umschlag im Stadtforstamt Rostock, Wiethagen 9b, einreichen – und das bis spätestens 24. März um 9 Uhr.

Kontakt: Stadtforstamt, Wiethagen 9b; Untere Jagdbehörde, Charles-Darwin-Ring 6;

Internet: www.rostock.de/Ausschreibungen

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