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Norddeutsche Neueste Nachrichten

23. November 2017 | 16:04 Uhr

Marienehe : Fischereihafen vor Wechsel

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Geschäftsführerin tritt zum letzten Mal als Gastgeberin des Sommerfestes in Aktion. Neuer Liegeplatz in Planung.

von
erstellt am 08.Sep.2016 | 21:00 Uhr

Gemeinsam mit Unternehmern, Mietern und Partnern hat die Rostocker Fracht- und Fischereihafen GmbH (RFH) gestern ihr Sommerfest in der Hafenkantine gefeiert. Für Geschäftsführerin Daniele Priebe war es das letzte – sie wechselt zum 1. Oktober in den Ruhestand. Ihrem Nachfolger Steffen Knispel hinterlässt sie ein funktionierendes Unternehmen, dessen Weichen auch für die Zukunft gestellt sind.

Mit 634 000 Tonnen Güterumschlag im ersten Halbjahr liegt der RFH erneut im Soll. Im Rekordjahr 2015 gingen 1,34 Millionen Tonnen Güter über die Kaikante. Der Baustart des 110 Meter langen Liegeplatzes 27 sowie einer großen Lagerhalle für Düngemittel steht kurz bevor, seit Montag verknüpft die Buslinie 34 das Gewerbegebiet mit dem Holbeinplatz und laufend werden Gebäude, Straßen und Gehwege saniert. „Wir wollen auch den Ausbau mit Glasfaserkabel forcieren“, so Priebe. Erste Stränge sind bereits in der Erde. Darüber hinaus ist die Anlage einer neuen Schüttgutfläche mit 15 000 Quadratmetern vorgesehen.

Künftig wird sich Knispel um diese Projekte kümmern, der aktuell noch als Prokurist für die Rostocker Versorgungs- und Verkehrs-Holding (RVV) tätig ist. Das 100-prozentige Tochterunternehmen der Stadt hält 94 Prozent der RFH GmbH. Mit der Wirtschaftsplanung seines neuen Arbeitgebers hat sich der 40-Jährige daher intensiv beschäftigt – und auch schon erste eigene Ideen für die weitere Entwicklung des maritimen Gewerbegebietes vorgelegt. „Unter anderem werden wir uns das alte Kaibecken angucken, da ist noch viel Potenzial vorhanden“, sagt er. Außerdem wolle er die Zusammenarbeit mit der Hafen-Entwicklungsgesellschaft (Hero) intensivieren, beispielsweise im Bereich der Dienstleistungen.

Seine neue Aufgabe reize ihn, so Knispel: „Auf den rund 65 Hektar kann man viel verwirklichen.“ Bisher ist er vor allem als „Feuerwehrmann“ aufgefallen. „Meine erste Aufgabe war damals die insolvente Ostseefisch“, so Knispel. Später sprang er unter anderem als Interimsgeschäftsführer des Flughafens Laage und des Rostocker Volkstheaters ein. Am neuen Arbeitsplatz bekommt er es nun beispielsweise mit Firmen aus den Branchen Schiffsausrüstung, Offshore-Service, Einzel- und Großhandel oder der Kreativwirtschaft zu tun. In dem Gebiet arbeiten aktuell insgesamt 2300 Beschäftigte in 160 Unternehmen.

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