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Südstadt : Feuerwehr wirbt für europaweiten Notruf 112

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Rostocker Einsatzfahrzeuge der Berufs- und freiwilligen Kräfte tragen jetzt neues Logo

112, diese Notruf-Nummer sollte jeder kennen. Im Ernstfall, sei es ein medizinischer oder bei einem Brand, kann sie Leben retten. Gestern war der Tag des europaweiten Notrufs. Denn was oft noch unbekannt ist, dieser Notruf ist in ganz Europa einheitlich, und das seit 25 Jahren. Um die Rostocker darauf aufmerksam zu machen, dass die 112 auch in Österreich, Schweden, Frankreich und Co. gilt, hat die Berufsfeuerwehr der Hansestadt anlässlich dieses Tages eine neue Aktion gestartet. Jedes ihrer Löschfahrzeuge sowie die der freiwilligen Feuerwehren werden mit einem Aufkleber auf den europaweiten Notruf hinweisen. Auf rund 40 Einsatzfahrzeugen wird das blau-gelbe Logo künftig zu sehen sein. „Mit der Kampagne wollen wir die Rostocker darüber informieren, dass sie auch im Ausland unter dieser Nummer Hilfe bekommen können“, sagt Senator Dr. Chris Müller (SPD) zum Auftakt der Aktion im Brandschutz- und Rettungsamt in der Erich-Schlesinger-Straße. „Der Notruf ist vorwahlfrei, kostenlos und verbindet den Anrufer in jedem EU-Land mit der örtlichen Notrufzentrale“, ergänzt Johann Edelmann, Leiter des Brandschutz- und Rettungsamts.

Wer in der Hansestadt die 112 wählt, landet in der Leitstelle des Brandschutz- und Rettungsamtes. Hier nehmen die Mitarbeiter rund um die Uhr die Anrufe entgegen, täglich rund 400. Einer von ihnen ist Roland Scheller. Seit 2003 arbeitet er in der Leitstelle. Nach einem vorgegebenen Schema erfragen er und seine Kollegen den Unfallort, was passiert ist und wie der Zustand des Patienten ist. Anhand dieser Informationen können sie dann die erforderlichen Rettungskräfte alarmieren. „Täglich erreichen uns etwa 100 bis 150 Notrufe“, weiß Roland Scheller. Etwa zehn Minuten, nachdem dies geschehen ist, sollten die Retter vor Ort sein. Doch nicht hinter jedem Anruf verbirgt sich immer ein akuter Notfall. „Die Zahl der Anrufe, bei denen kein Einsatz ausgelöst werden muss, ist deutlich höher “, betont Stefan Kickhöfer vom Brandschutz- und Rettungsamt.

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