Hausbrand in Rostock : Feuerwehr rettet Frau aus brennendem Haus

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Drei Personen können sich selber befreien, doch für eine 65-Jährige kommt die Hilfe in letzter Minute

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06. März 2016, 20:45 Uhr

Die Bewohner eines brennenden Hauses in der Markgrafenheider Waldsiedlung sind in der Nacht zu gestern mit leichten Rauchvergiftungen und einem Schock davon gekommen. Ersten Erkenntnissen der Einsatzkräfte vor Ort zufolge war das Feuer aus zunächst unbekannter Ursache gegen 3 Uhr im Bereich des Kellers ausgebrochen. Dort soll ein Holzregal mit Papier und Pappe in Flammen gestanden haben.


Drei Personen befreien sich selbst


Als Erste trafen die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Markgrafenheide vor Ort ein. Zu diesem Zeitpunkt hatten sich drei Bewohner bereits selbst aus dem Gebäude retten können, zwei von ihnen mussten mit leichten Rauchgas-Vergiftungen behandelt werden. Eine 65 Jahre alte Frau hingegen befand sich noch im Haus, als die Kameraden eintrafen. Sie schafften es aber, sie rechtzeitig zu evakuieren und die Flammen zu ersticken. Ein gezielter Schnellangriff gegen den Kellerbrand zeigte rasch Wirkung. Um den Rauch schneller zu beseitigen, setzten sie zudem einen Lüfter ein.

Bei den Bewohnern des Gebäudes handelt es sich um Angehörige eines Markgrafenheider Feuerwehrmannes. „Bei aller Professionalität sitzt der Schreck dann noch deutlich tiefer, wenn Angehörige von einem persönlich durch einen Brand betroffen sind“, sagt Wehrmitglied Volkmar Lässig.

Unterstützung bei dem nächtlichen Einsatz erhielten die Markgrafenheider durch die Kameraden der Berufsfeuerwehr Rostock und die Freiwillige Wehr aus Hinrichshagen. Das betroffene Wohnhaus in der Waldsiedlung ist trotz des Feuers weiterhin bewohnbar. Beamte des Polizeireviers in Dierkow und Experten vom Kriminaldauerdienst kamen sofort zur Ermittlung der Ursache an den Brandort. Gestern war sie allerdings noch nicht bekannt. Nun soll ein Sachverständiger anrücken.

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