Rostock : Feuerwehr befreit 3-Jährigen aus Baum

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Stefan Tretropp

Gegen 16.30 Uhr war ein drei Jahre alter Junge beim Spielen in einem Baum abgerutscht und mit seinen Beinen in einer Astgabel hängen geblieben.

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08. März 2015, 19:05 Uhr

Dramatische Minuten am Sonntagnachmittag im Rostocker Stadtteil Groß Klein. Gegen 16.30 Uhr war ein drei Jahre alter Junge beim Spielen in einem Baum abgerutscht und mit seinen Beinen in einer Astgabel hängen geblieben. So unglücklich, dass es weder vor noch zurück ging. Die besorgten Eltern wussten sich nicht mehr anders zu helfen und alarmierten die Polizei. Doch auch die Beamten konnten nicht helfen. So kamen schließlich Rettungsdienst und Berufsfeuerwehr an der Unglücksstelle in der Alten Warnemünder Chaussee zum Einsatz. Während die Sanitäter und ein Notarzt das Kind in der misslichen Lage beruhigten und es abzulenken versuchten, sägten die Feuerwehrleute mit einer Säge Teile des Baumes ab. Dabei, um das Kind nicht zu verletzen, legten sie dem dreijährigen Lucas eine Decke über das Gesicht. Währenddessen fieberten die Eltern bei der ungewöhnlichen Rettungsaktion mit. Nach rund einer halben Stunde gelang es den Einsatzkräften, den Baum soweit auseinander zu sägen, dass der Junge frei war. Er kam genauso wie seine Eltern mit einem riesigen Schrecken davon. Zur Kontrolle nahmen ihn die Sanitäter mit in ein Krankenhaus. Am Ende gab es für alle Beteiligten ein happy end - und auch die Eltern konnten endlich wieder beruhigt sein.
 

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