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Norddeutsche Neueste Nachrichten

17. August 2017 | 19:12 Uhr

Fish-Fest : Festival begeistert Filmemacher

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

DDR-Road-Movie „Simply The Worst“ wird Publikumsliebling. Clara Winter und Miguel Ferráez räumen Hauptpreis ab.

In lockerer und familiärer Atmosphäre ist gestern das 13. Festival im Stadthafen (Fish) ausgeklungen. Teilnehmer, Gäste sowie Veranstalter hatten noch einmal Gelegenheit, die vergangenen Tage Revue passieren zu lassen.

Für den Wettbewerb „Junger Film“ wurden insgesamt 346 Filme eingereicht. 32 von ihnen wurden schließlich dem Publikum gezeigt und von einer Fachjury beurteilt. Vor der Bewertung ihres Films „Im Kreis“ hatte Marieke Fritzen etwas Angst, aber die angesprochenen Punkte sind für sie nachvollziehbar. „Es ist das Besondere von Fish, dass man die Jurykritik mitbekommt“, erzählt die 20-jährige. Genau das schätzt die junge Filmemacherin, denn ohne die Kritik könne sie sich nicht weiterentwickeln.

Auch David Wurm ist vom Filmfestival begeistert. Neben der transparenten Form der Kritik ist es vor allem das Familiäre, das er am Fish schätzt. „Die konstruktive Kritik bringt die Menschen weiter und man merkt, dass es um sie geht“, erzählt er. Seine Schwester ist ebenfalls fasziniert vom Festival. „Es bietet eine schöne Abwechslung“, sagt Magdalena Wurm. Besonders überrascht waren beide von den Einreichungen der jungen Filmemacher. „Es waren viele gute Sachen dabei, deren Ergebnisse sich sehen lassen können“, findet Magdalena Wurm.

„Wir sind sehr zufrieden. Die Stimmung war gut und alle waren zufrieden“, zieht Organisator Patrick Hinz Bilanz. Die Themen der Filme seien breit gestreut und „spiegeln das wider, was die jungen Leute bewegt“, sagt Hinz.

Das Festival bietet den Teilnehmern nicht nur zahlreiche Erfahrungen, sondern auch die Möglichkeit auf den Titel „Film des Jahres“. Er ist mit 9000 Euro dotiert und in diesem Jahr an Clara Winter und Miguel Ferráez mit ihrem Experimentalfilm „postcolonisalism in 30 sqm“ gegangen. Mit ihrem DDR-Road-Movie „Simply The Worst“ konnten Johannes Kürschner und Franz Müller die Rostocker Zuschauer überzeugen. Sie haben den Publikumspreis gewonnen.

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