Rostocker Zoo : Ferienkinder suchen Robbennamen

Sprudeln vor Kreativität: Ihre Namensvorschläge für die neugeborene Mini-Robbe im Rostocker Zoo haben Marie (9), Alma (7), Mustafa (6), Lynn (5) und Emma (5) (v. l.) in Ton gefasst.
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Sprudeln vor Kreativität: Ihre Namensvorschläge für die neugeborene Mini-Robbe im Rostocker Zoo haben Marie (9), Alma (7), Mustafa (6), Lynn (5) und Emma (5) (v. l.) in Ton gefasst.

Rostocker Grundschüler töpfern kleine Kunstwerke und liefern kreative Vorschläge zur Taufe des neuen Zoo-Bewohners

svz.de von
05. August 2016, 12:00 Uhr

Zuerst werden eine Kugel für den Kopf und eine längliche Wurst für den Körper geformt, dann kommen Flossen, Augen, eine Nase und schließlich der schwierigste Teil, die Barthaare, dran. Im Institut Lernen und Leben am Wasserturm haben Rostocks Ferienkinder fleißig kleine Robben aus Ton getöpfert, auf denen fantasievolle Namen zu lesen sind: Ob Maja, Susi, Leo, Oskar, Bine, Willi oder Paco – die Grundschüler haben ganz genaue Vorstellungen, wie sie die Baby-Robbe nennen würden, die am 11. Juli im Rostocker Zoo geboren wurde. Und vielleicht wird einer ihrer Vorschläge sogar bald Wirklichkeit, denn der Zoo hat dazu aufgerufen, kreative Namensvorschläge für das Jungtier zu machen, dessen Geschlecht bisher noch unbekannt ist.

Die Namen sollten denen der anderen Robben allerdings nicht zu sehr ähneln, da das die Tiere beim Training verwirren würde, so die Pfleger. Neben Mama Lilly und Papa Flossi schwimmen im Becken noch Susi und Hanja. Unter den Vorschlägen der Ferienkinder zeichnet sich ein klarer Trend ab: „Ich finde Maja schön“, sagt die neunjährige Marie. „Oder Alma“, so wie ich meint die siebenjährige Grundschülerin. Die Jungs haben da ganz andere Vorstellungen: Toni – so wie unser Fußballweltmeister Kroos – Oskar, Willi oder Matti stehen zur Debatte. Klarer Favorit der Kinder ist aber: Robbi. „Das ist einfach ein schöner Name für eine Robbe“, sagt die fünfjährige Emma. „Ich hab eine Kuscheltier-Robbe zu Hause, die auch Robbi heißt“, erklärt die Kleine. Der sechsjährige Mustafa nickt zustimmend.

Gespannt auf die Vorschläge ist auch die Ostseesparkasse Rostock (Ospa), langjähriger Pate der Robben und Partner des Zoos. Noch bis 31. August sammeln die Norddeutschen Neuesten die Einsendungen per Post oder E-Mail. In einem Blog der Ospakann dann vom 1. bis 8. September abgestimmt werden, so Ospa-Sprecherin Katrin Stüdemann. Der Einsender des Gewinnervorschlags darf schließlich am 13. September bei der Taufe der kleinen Baby-Robbe am Seehund-Becken im Rostocker Zoo dabei sein.

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