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Norddeutsche Neueste Nachrichten

22. November 2017 | 10:35 Uhr

Vereinsserie : FC United steht zusammen

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Kreisoberligist findet Heimat in Lichtenhagen-Dorf und strebt Aufstieg an. Nachwuchs mit eigener Mannschaft.

Beste Trainingsbedingungen finden die Spieler des FC Rostock United auf dem gemeindeeigenen Sportplatz im Dorf Lichtenhagen gleich hinter der modernen Turnhalle. „Hier trainieren wir nicht nur regelmäßig, sondern tragen auch Spiele aus“, sagt Jan Nimiczeck, der den heute rund 40-köpfigen Verein im Jahr 2008 mitgegründet hat.

Zuvor waren er und andere Spieler Mitglieder in einem Kritzmower Fußballverein. „Damals war ich einfach nur Spieler, jetzt habe ich als Vereinsvorsitzender viel mehr zu tun. Aber der Schritt, einen neuen Verein ins Leben zu rufen, der war zweifellos richtig“, sagt der 35-jährige Hafenlogistiker, der seit seinem 15. Lebens-jahr dem Fußball verbunden ist.

„Klar ist es unser Ziel, den Klassenerhalt in der Kreisoberliga zu sichern, ja unbedingt aufzusteigen. Doch wichtig für die meisten von uns ist dieser tolle Zusammenhalt“, sagt Marco Mi-chaelis, der mit sieben Jahren bereits den Fußball für sich entdeckte. Nach der Bundeswehr folgte er Freunden, die in Kritzmow trainierten. Und als etliche von ihnen 2008 beschlossen, einen eigenen Verein zu gründen, da war er dabei. „Wir haben lange nach einem vernünftigen und für unseren Verein bezahlbaren Platz gesucht. Hier im Dorf Lichtenhagen passt alles. Wir sind sehr dankbar“, sagt der 33-Jährige.

Selbst ist er nicht mehr aktiv auf dem Spielfeld im Einsatz. Doch so es die Zeit erlaubt, ist er beim Training mittwochs und freitags oder auch bei Spielen am Wochenende dabei. „In der Regel versucht jeder der Aktiven, die Zeiten einzuhalten. Doch berufsbedingt ist das leider nicht immer machbar. Aber das geht anderen Vereinen nicht anders“, weiß Michaelis.

Besonders am Herzen liegt dem Rostocker die erst in dieser Saison gegründete Kindermannschaft, in der übrigens auch Mädchen sehr willkommen sind. „Vielfach sind es Kinder unserer Spieler, die ihren Vätern nacheifern wollen. Das ist nicht ungewöhnlich, zumal sich die Lütten teils schon kennen. Sie kommen zu den Spielen mit, schauen zu oder spielen gemeinsam Tischtennis. Und nun trainieren einige von ihnen emsig, um demnächst das erste richtige Spiel zu absolvieren.“

Zu ihnen gehört beispielsweise der zwölfjährige Dustin Wendt, der sich im FC United rundum wohl fühlt, zumal auch einige seiner Klassenkameraden mit von der Partie sind. „Auch unsere Jüngsten trainieren zweimal die Woche. Wer Interesse am Fußball hat, der ist bei uns sehr gern gesehen. Schließlich wollen wir unseren Verein fit für die Zukunft machen. Und das ist nur machbar mit sportbegeistertem Nachwuchs“, glaubt Michaelis. Und damit dieser unabhängig vom Geldbeutel der Eltern seinem Hobby nachgehen kann, ist der Verein auf Sponsorensuche. „Ein wenig Unterstützung, das würde die Sache einfacher machen“, fügt der Sportler hinzu.


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