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Spendenaktion : Fast 80 000 Euro für die Opfer der Flut

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Kurz vor 80 000 Euro stehen wir mit unserer Leserhilfsaktion für die Flutopfer im Verbreitungsgebiet unserer Zeitung. Ein großartiger Zwischenstand. Noch diese Woche wird das Geld seine Adressaten erreichen.

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erstellt am 10.Jul.2013 | 11:43 Uhr

Schwerin/Perleberg | Kurz vor 80 000 Euro stehen wir mit unserer Leserhilfsaktion für die Flutopfer im Verbreitungsgebiet unserer Zeitung . Ein großartiger Zwischenstand. Noch Ende dieser Woche wird das Geld seine Adressaten erreichen. Die Spenden werden gebraucht. Denn jetzt wird aufgeräumt im Elbgebiet, renoviert und wieder aufgebaut.

Immerhin fast 500 Euro kamen durch den Verkauf der Fluthelfer-Hymne "Gemeinsam sind wir stark" von der Band LEB-Projekt in unseren Geschäftsstellen zusammen. Der CD von Leo, Eddy und Benjamin (deshalb LEB), die aus der ebenfalls betroffenen Region um Malliß kommen und tatkräftig mithalfen, wird auch am Wochenende bei den Elbland-Spielen weiter verkauft.

Die Hagenower Stadtvertreter spendeten bereits Ende Juni ihr Sitzungsgeld für die Spendenaktion unserer Zeitung und Caritas. 30 Euro kam von jedem Stadtvertreter. Das machte zusammen 600 Euro. Gestern kamen weitere 250 Euro dazu. Diese Summe stellte nämlich der Seniorenkreis aus Warlitz dem Spendenkonto für die Opfer der Flut zur Verfügung. "Wir sind der Seniorenkreis Warlitz, dem vor allem Damen und Herren aus Schwechow, Pritzier, Gößlow sowie Damen und Herren aus Warlitz und den Ortsteilen angehören", erzählt Elli Häfke. "Wir denken, vielleicht macht unser Beispiel Schule und es überlegt sich noch der Eine oder Andere, auch einen Spendenbetrag für die gemeinsame Aktion von unserer Zeitung und Caritas zur Verfügung zu stellen."

Die Flut geht, die Hilfe kommt: Täglich gehen immer noch Spenden auf unser Konto für die Flutopfer in der Region ein. Mit den Spenden werden unsere Leser u.a. der 74-jährigen Elfriede Kober aus Bälow südlich von Wittenberge helfen, ihr Häuschen wieder zu beziehen. Sie hat durch die Elbflut alles verloren. Ihr Haus steht inzwischen nicht mehr unter Wasser. Die ersten Aufräumarbeiten haben begonnen. Handwerker sind vor Ort. Sie müssen bezahlt werden. Die Möbel, die durch das Wasser zerstört wurden, sind raus. Auch die Türen und Rahmen sind abtransporiert. "Es geht voran", sagte gestern Tochter Ute Petraschek. 40 Zentimeter stand das Wasser im Wohnzimmer der Rentnerin.

Oma Kober hat nur eine kleine Rente und könnte ohne Hilfe niemals wieder in ihr Häuschen einziehen. Der Gebäudeschaden wird auf 35 000 Euro geschätzt. 15 000 Euro Schaden an der Inneneinrichtung kommen hinzu. Elfriede Kober soll eine Hälfte der Leser-Spenden erhalten, die andere Hälfte geht an einen Jugendtreff in Kamern, der noch immer von Wasser umflutet ist.

Mathias Thees von der Caritas, mit der unsere Zeitung die einmalige Spendenaktion organisiert hat, ist von diesem Erfolg beeindruckt. "Das Geld kommt eins zu eins bei den Betroffenen an", verspricht er. "Es gibt keine Verwaltungsgebühren. Wir danken allen Lesern, die mit ihrem Geld anderen Lesern helfen." Bis zum Wochenende werden wir das Geld zu den Betroffenen bringen. Sie als Spender und unsere Leser werden ausführlich unterrichtet.

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